interessengemeinschaft pankow-heinersdorfer bόrger  e.V.

 

ipahb e.V. - Tiniusstr. 9 -11 Haus 4 - 13089 Berlin  Sprechzeiten: Montags 16:00 - 19:00 Uhr

         NEIN   I

zur Ahmadiyya - Moschee

in Pankow-Heinersdorf !

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Die ipahb informiert

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Protesterklδrung

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Mitteilungen

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Presseerklδrungen

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Presseecho

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Leserzuschriften

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Der Kommentar

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Ahmadiyya-Sekte

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Ahmadiyya

Wissen-Kompakt

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Fr. Dr. Schrφter

όber die Ahmadiyya

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Zitate zum Islam

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BZ-Kolumne von

Bischof Dr. Huber

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Arbeitskreis

Religiφse

Gemeinschaften

der EVK

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Spiegel - TV Filmbeitrag

der 4. DEMO

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Zeit.de - Kurzfilm

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Reden von Mitgliedern der ipahb

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Schriftverkehr

zwischen der SPD

NordOst und

Fr. Dr. Schrφter

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Brief einer Bayerischen Kόnstlerin an Bόrgermeister

K. Wowereit

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Offener Brief an

Bόrgermeister

M. Kφhne

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Offener Brief an

M.Kφhne,

K. Lederer,

M. Widmann,

J.-H. Kirchner

und B. Kleinert

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Impressum

 

 

Externe Links:

 

Henryk M. Broder

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Acht der Schwerter

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AmCham Germany

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Amerikadienst

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Anti-Anti-

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Arabs for Israel

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Burkhard Mόller-

Ullrich

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Christoph Heger

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Cicero - Magazin

fόr politische Kultur

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CSI Deutschland

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Den Danske

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Die Antiislamisten

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Die Grόne Pest

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Getting

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Offener Brief an die Herren M. Kφhne, K. Lederer, M. Widmann, J.-H. Kirchner und B. Kleinert

 

Sehr geehrte Herren,

 

Bezug nehmend auf den Artikel “Der Ton wird schδrfer“ aus der Berliner Zeitung vom 06.01.07 mφchte ich Ihnen folgendes mitteilen.

Im Schatten der erst vor kurzen wieder aufgefόhrten Mozartoper „Idomeneo“ ist es schon recht bemerkenswert, zu beobachten, wie die

abgeschlagenen Kφpfe von Reprδsentanten fόhrender Weltreligionen vφllig zu Recht als gelebte Kunstfreiheit toleriert werden, eine im

Vergleich dazu aber geradezu harmlose Fotomontage, die als Leserbeitrag auf der ipahb Internet-Seite zu sehen ist, zum Politikum der

damit angesprochenen Herrschaften hochstilisiert wird. Hier misst man eindeutig mit zweierlei Maί! Was darf der Bόrger also daraus lernen?

 

Kunstfreiheit ist eben doch nicht gleich Kunstfreiheit, zumindest nicht in Pankow.

 

In Pankow wird daraus, wie zu Kaisers Zeiten, recht schnell Majestδtsbeleidigung oder gar noch Schlimmeres. Vielleicht sollte jemand den

Staatsschutz informieren όber soviel subversive Energie der Bόrger. Doch Spaί beiseite, bevor auch dieser Text hier, nicht mehr als

Wahrnehmung der persφnlichen Meinungsfreiheit gilt, sondern als Aufruf zur…  der Fantasie gewisser Persφnlichkeiten sei hier freien Lauf

gelassen. Mich bewegt nun die folgende Frage:

 

Folgt nach dem Karikaturenstreit von Dδnemark nun der Karikaturenstreit von Pankow?

 

"Mit so einem Plakat wird eine unsachliche und verschwφrungstheoretische Angst vor dem Islamismus geschόrt"  war in der Berliner

Zeitung zu lesen. Ach wirklich, Herr Widmann?  Na da hat der gute Mozart ja mδchtig Glόck, sein Vergehen ist schon an die

200 Jahre verjδhrt und gibt Ihnen somit leider nicht mehr die Mφglichkeit, auch in sein Werk, allerlei interessante Dinge hinein zu interpretieren.

 

Eine "Steckbriefmentalitδt" sieht der Landesvorsitzende der Linkspartei./PDS, K. Lederer gar.

Interessant Herr Lederer, Merkwόrdigerweise habe ich solche Kommentare von Ihnen oder Vertretern Ihrer Partei vermiίt, als auf Plakaten und

Internetseiten, der Ihnen scheinbar recht nahe stehenden, ANTIFA, die Heinersdorfer Bόrger als gehδngte Gartenzwerge dargestellt wurden.

Wo war ihr demokratisches Grundverstδndnis und das Ihrer Parteigenossen als es um dieses Machwerk ging?

 

"So ist kein sachlicher Dialog mehr mφglich", sagte Bezirksbόrgermeister Matthias Kφhne.

Auch das ist eine mehr als interessante These.  Zu welchem Zeitpunkt fand denn dieser „Sachliche Dialog“ zwischen den Bόrgern und

den verantwortlichen Volksvertretern aus dem Pankower Rathaus statt? Etwa als Sie die ipahb in der Vorweihnachtswoche besuchten, um

mitzuteilen, dass das Lesen in den Schriften der Ahmadiyya nicht zu Ihren Aufgaben zδhlen wόrde und Sie somit deutlich zum Ausdruck

brachten, dass die von den Bόrgern dort gefundenen Bedenken, Sie nicht im Geringsten interessieren. Die Moschee wird in jedem Falle

gebaut werden, egal welche Beweggrόnde wir Heinersdorfer dagegen haben, war Ihr Kommentar.

Ist es das, was Sie unter sachlichen Dialog verstehen? Sie sehen sich nun durch diese Fotomontage verunglimpft?

Haben Sie sich am Tag der Grundsteinlegung zu irgendeinem Moment die Frage gestellt, wie viele Bόrger Sie mit der Unterstellung in Ihrer

Rede:  “ … die im Kern fremdenfeindlichen Proteste.“ verunglimpft haben?

                                                          

                                                                                       Offensichtlich nicht!

 

Von "Demagogie" spricht Stadtrat Jens-Holger-Kirchner.  Eine Demagogie in Form von Karikaturen? Ich bitte Sie Herr Kirchner, wir

wollen doch die Kirche im D…, ups da wδre mir doch fast ein Spruch rausgerutscht, der inzwischen ja auch als extremistisch eingestuft

werden kφnnte.

 

"Das Plakat befindet sich am Rande der Legalitδt", sagte der Vorsteher der Pankower Bezirksverordnetenversammlung,

Burkhard Kleinert. Wie Recht Sie doch haben, geehrter Herr Kleinert, doch auch am Rande der Legalitδt herrscht Legalitδt! Genau wie

am Rande der Kriminalitδt, Kriminalitδt herrscht. Ich werde den Eindruck nicht los, in Pankow scheint vieles nur am Rande zu existieren,

so zum Beispiel der Respekt der verantwortlichen Politiker gegenόber den Sorgen und Befindlichkeiten der eigenen Bόrger, der Meinungs-

freiheit, der Kunstfreiheit und vieles, vieles mehr.

 

Worum geht es hier eigentlich, geehrte Herren?

 

Da hat es die kleine ipahb nach all den Ereignissen der vergangenen 10 Monate doch tatsδchlich gewagt, einmal an den Rand der Legalitδt

zu gehen. Haben Sie Sich auch nur ein einziges Mal die Frage gestellt, was die Heinersdorfer Bόrgerinnen und Bόrger in der vergangenen

Zeit alles ertragen muίten? Sie wurden bei der Wahrnehmung ihrer elementaren Grundrechte als „Brauner Mob“ bezeichnet, sie wurden

bedroht, beschimpft, als „Rassisten“, als „Nazis“, als „reaktionδre Gartenzwerge“, als „aufgehδngte Gartenzwerge“ und als vieles mehr

verunglimpft und diffamiert. Selbst vor einem Brandanschlag auf die Familie Stadtkewitz schreckte man nicht zurόck.

 

Wo blieb denn da ihr empφrter Aufschrei? Wie nahmen Sie Ihre Verantwortung war, als am 27.08.2006 die so genannte ANTIFA johlend und

grφlend durch Heinersdorf zog und die persφnlichen Meldedaten von ipahb Mitgliedern φffentlich, wie zu Zeiten der nationalsozialistischen

Pogrome, verlesen wurden. Selbst unsere Heinersdorfer Ortsteilschilder wurden wδhrend einer unserer Demonstrationen, von der so

genannten  ANTIFA mit „Heinersdorf-Lichtenhagen“ όberklebt und das Ganze als „Kunstaktion“ bezeichnet. Dieser Rechtsbruch hat bei

Ihnen offensichtlich keinerlei Nachdenken in Gang gesetzt, und Konsequenzen Kraft Ihrer Autoritδt auf Zeit schon gar nicht.

Hat es sie jemals auch nur den Bruchteil einer Sekunde interessiert, wie sich jene Menschen gefόhlt haben, fόr deren Wohl Sie laut Verfassung

die persφnliche Verantwortung tragen? Nun aber, da Sie selbst in die φffentliche Kritik geraten sind, nun fόhlen Sie Sich beleidigt, verletzt und

diffamiert. So fόhlen sich tausende Pankower Bόrgerinnen und Bόrger schon seit mehreren Monaten und mόssen dies stillschweigend erdulden

und bis auf wenige Ausnahmen hat es niemand von Ihnen zur Kenntnis nehmen wollen.

Sie fordern von uns jene Toleranz, die Sie selbst nicht bereit sind, anderen zu gewδhren?

Ich kann mich noch sehr genau an jenen Tag im August erinnern und an das peinliche Gezerre, als im Saal der BVV von der CDU der Versuch

unternommen wurde, eine gemeinsame Erklδrung aller Parteien der Pankower BVV zur Verurteilung des menschenverachtenden Plakates mit

dem erhδngten Gartenzwerg zu beantragen. An jenen Tag als im Saal der BVV von den Linksextremisten der ANTIFA gerufen wurde:

 

"Nieder mit Deutschland.", „Nie wieder Deutschland.“ und "Deutschland abschaffen."

 

Wo war sie da, Ihre humanistische und demokratische Grundhaltung?

 

Es tut mir sehr Leid, weder die anwesenden Heinersdorfer Bόrgerinnen und Bόrger, noch ich, konnten an diesem Tage Ihre humanistische und

demokratische Grundhaltung erkennen.

 

Joachim Swietlik