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interessengemeinschaft pankow-heinersdorfer bürger e.V.
ipahb e.V. - Tiniusstr. 9 -11 Haus 4 - 13089 Berlin |
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NEIN I zur Ahmadiyya - Moschee in Pankow-Heinersdorf ! |
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„Wir sind Pankow !“ |
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ipahb Bank: Dresdner Bank Kto.: 4356 7771 00 BLZ.: 160 800 00 Zweck: Spende |












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Die ipahb informiert
Hiltrud Schröter: "Der Islam hat ein Doppelgesicht"
Wegen ihrer kritischen Haltung zum Islam wurde Hiltrud Schröter immer wieder bedroht. Im Gespräch mit WELT ONLINE spricht die Autorin über Toleranz, Terrorismus und die Gefahr von Moscheen in Deutschland. Ihre Schlussfolgerung: Der Islam ist nicht mit der Demokratie vereinbar. Die Autorin und Sozialwissenschaftlerin Hiltrud Schröter aus Frankfurt beschäftigt sich seit gut 20 Jahren mit Islam und Migration. Die 66-Jährige gilt als eine strenge Kritikerin. Die Wissenschaftlerin erhielt wegen ihrer Arbeit bereits mehrere Drohungen und für ihre Studie „Ahmadiyya-Bewegung des Islam“ eine Strafanzeige von dieser muslimischen Sekte. Das Strafverfahren wurde allerdings von der Staatsanwaltschaft eingestellt. Für Ihre Doktorarbeit „Arabesken – Studien zum interkulturellen Verstehen" erhielt sie 1998 den Elisabeth-Selbert- Preis des Landes Hessen. Ihr Sachbuch „Das Gesetz Allahs" ist soeben im Ulrike-Helmer-Verlag erschienen.
WELT ONLINE: In Ihrem neuen Buch beschäftigen Sie sich mit dem Gesetz Allahs. Sie behaupten darin vehement, die Rechtsordnung des Islam sei generell nicht mit der Demokratie vereinbar. Warum? Hiltrud Schröter: Unser Grundgesetz folgt dem Grundsatz der Gleichheit, also der Gleichberechtigung. Nach der Scharia dagegen muss Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandelt werden. Darauf fußt etwa die Diskriminierung der Frau im Islam. Eine Folge davon ist auch, dass Nicht-Muslime in islamischen Ländern weniger Rechte und andere Pflichten haben und Menschen zweiter Klasse sind. Religionsfreiheit gibt es nicht. Der Islam hat ein Doppelgesicht. und Herrschaftsanspruch. Allah ist der oberste Gesetzgeber und seine Gesetze sind im Koran und damit in der Scharia enthalten. Und im Koran ruft Allah einerseits zu Toleranz und Frieden auf, andererseits verspricht er denjenigen, die mit Gewalt gegen die Ungläubigen kämpfen, das Paradies. Darauf stützt sich der islamische Terrorismus. WELT ONLINE: In vielen Städten entbrennt momentan die Diskussion – wie in Köln – um den Neubau von Moscheen. Auch in Frankfurt regt sich Widerstand in Form einer Bürgerinitiative gegen den Bau der schiitischen Fatima-Moschee in Hausen. Welche Konsequenzen haben Ihrer Meinung nach die Moscheebauten? Schröter: In Frankfurt-Hausen beispielsweise gibt es bereits zwei islamische Zentren, ein arabisch-sunnitisches und ein iranisch-schiitisches. Die Fatima-Moschee, die eine türkisch-pakistanische Gemeinde bauen möchte, wäre die dritte in diesem kleinen Stadtteil und die größte in Frankfurt. Diese Gemeinden, die sich wahrscheinlich in ihren Herkunftsländern feindlich gesonnen sind, könnten aus Hausen einen Konfliktherd machen. Denn wenn es zwischen den Herkunftsländern kracht, dann kracht es auch in Hausen. Der Konflikt wird so nach Deutschland getragen. Das wird auch in anderen Städten so sein. In Köln kommt hinzu, dass mit der DITIB-Großmoschee mitten in der Stadt eine Enklave des türkischen Staates entsteht. WELT ONLINE: Der Verein, der die Moschee in Hausen plant, spricht davon, einen deutschen Islam einführen zu wollen, der offen und liberal sei. Schröter: Dann soll er sagen, welche Stellen er aus dem Koran streichen will. Das Problem ist nämlich, dass Muslime das Ziel haben – wenn sie denn dem Gebot Allahs folgen – sobald sie als Minderheit eine gewisse Macht haben, die Scharia einzuführen, erst recht als Mehrheit. Dazu verpflichtet der Koran. Sie täuschen also zunächst die Anpassung vor. Im Koran heißt das Taqiya. Innenminister Bouffier nennt das im Hessischen Verfassungsschutzbericht 2002 „Legalitätstaktik". WELT ONLINE: Wie soll man mit Muslimen umgehen? Welche Konsequenzen fordern Sie? Schröter: Ich trenne ganz deutlich zwischen Menschen und dem Islam als System. Das zeigt besonders gut mein Buch „Mohammeds deutsche Töchter". Aber wenn ein Muslim hier islamische Gesetze einführen will, dann lehne ich das ab. Das wichtigste ist, aufzuklären, dass der Islam auch totalitär ist. WELT ONLINE: Das heißt, Sie würden den Neubau von Moscheen verbieten lassen? Schröter: Moscheen sind ja keine „Gebetshäuser" und „Kirchen", wie oft naiv behauptet wird, sondern politische Zentren. Großprojekte wie in Köln und Hausen lehne ich ab, weil sie Demonstrationen islamischer Macht sind, die die Weltherrschaft anstrebt. WELT ONLINE: Warum sind Sie so rigoros mit Ihrem Urteil? Schröter: Meine Generation hat diese Suppe hierzulande eingebrockt. Ich kann die Folgen, die auf unsere Kinder und Enkelkinder zukommen, nicht verantworten: nämlich ein drittes totalitäres System nach Faschismus und Kommunismus und die Wiederkehr des Patriarchalismus.
Welt - Online 17.09.2007 http://www.welt.de/politik/article1190814/Der_Islam_hat_ein_Doppelgesicht.html Schlagworte: Islam Hiltrud Schröter Muslime Integration Koran Moschee —————————————————————————————————————————————————————————————————- Braucht Pankow die kulturelle Bereicherung und die demokratischen Grundeinstellungen der Ahmadiyya? Die Erklärung der neuen Initiative „Wir sind Pankow: tolerant und weltoffen !“ unterstellt allen Pankower Bürgerinnen und Bürgern, die sich gegen den Bau der Ahmadiyya-Moschee wehren: „Seit dem vergangenen Jahr werden in unserem Bezirk gezielt Ängste vor fremden Kulturen geschürt und es wird versucht, diese Ängste und Sorgen politisch zu missbrauchen.“ und „… dass unter dem Deckmantel eines behaupteten Bürgerwillens Ängste geschürt und Zwietracht gesät werden.“
Diese Unterstellungen sind schlichtweg falsch und entbehren jeglicher Grundlage. Kein einziger Heinersdorfer hat ein Problem mit ausländischen Mitbürgern. Wir leben seit vielen Jahren mit Menschen aus fast allen Kontinenten der Welt friedlich zusammen. Wir haben aber große Probleme mit Sekten, die versuchen ihre Religion über alle anderen stellen, es erlauben Frauen zu schlagen und ihnen die Gleichberechtigung verweigern. Bedeutet es wirklich tolerant und weltoffen zu sein, wenn man eine Sekte hoffähig macht, die ganz offen frauenfeindlich, demokratiefeindlich und antisemitisch ist. Verwechselt man hier nicht Toleranz mit Ignoranz und Weltoffenheit mit Verantwortungslosigkeit ? Stattdessen versuchen Teile der Pankower SPD um Bürgermeister M. Köhne, die LINKE unter BVV- Vorsteher B. Kleinert sowie Teile der GRÜNEN den Bürgern einzureden, die Ahmadiyya- Sekte stelle eine kulturelle Bereicherung für Pankows dar.
Wie soll diese kulturelle Bereicherung aussehen ?
Kulturelle Bereicherung durch eine Sekte, in der es keine Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann gibt.
Kulturelle Bereicherung durch eine Sekte, in der Frauen sich den Männern absolut unterordnen müssen.
Kulturelle Bereicherung durch eine Sekte, in der die Frauen die unterste gesellschaftliche Stellung einnehmen.
Kulturelle Bereicherung durch eine Sekte, in der es für Frauen Pflicht ist, das Kopftuch zu tragen, was es den Frauen absolut unmöglich macht, berufstätig zu sein und ein eigenständiges sowie selbstbestimmtes Leben zu führen.
Kulturelle Bereicherung durch eine Sekte, die es den Männern erlaubt ihre Frauen zu züchtigen, sprich zu schlagen. Diese Bestrafung wird von führenden Vertretern der Ahmadiyya wie z.B. Imam H. Hübsch in seinem Buch "Islam 99" nachzulesen, noch heute verteidigt!
Kulturelle Bereicherung durch eine Sekte, in der selbst der amtierende Kalif Mirza Masroor Ahmad es den Männern seiner Sekte erlaubt ihre Frauen zu schlagen, ihnen jedoch empfiehlt es so zu tun, Zitat: "...das es auf dem Körper der Frau keine Spuren hinterlässt."
Kulturelle Bereicherung durch eine Sekte, in deren Namen der Kalif sagt: "Allah nutze das kluge Volk der Deutschen als Basis, um den Siegeszug des Islam im ganzen Westen vorzubereiten." und „Das deutsche Volk wird mit diesem lebendigen Geist ganz sicher sehr bald den Islam – der selbst zum Stärken dieses Geistes aufruft – akzeptieren.“
Kulturelle Bereicherung durch eine Sekte die die weltweite Einführung der Scharia als ihr Endziel verfolgt ? Das heißt: Abschaffung der Demokratie und Einführung ihrer eigenen Gesetzgebung, der Scharia, streng nach dem Koran.
Kulturelle Bereicherung durch eine Sekte, die auf Toleranz pocht, jedoch selbst so tolerant ist, dass sie Mitglieder aus ihrer Gemeinde ausschließt, wenn diese einen Lebenspartner lieben oder heiraten, der einer anderen religiösen Konfession zugehörig ist? Bei der Ahmadiyya nennt man dies: "... es gäbe keinen Zwang im Glauben." Wir nennen dies Religiösen Rassismus !
Toleranz ist die höchste Form von Vertrauen, die eine Gesellschaft ihren Minderheiten entgegen bringen kann und soll. Doch diese Toleranz darf man nicht vorschnell verschenken, sie ist kein Vorschuss der mit der Gießkanne verteilt wird. Dieser Toleranz gegenüber, muß man sich als würdig erweisen. Ob die Ahmadiyya - Sekte diesen Ansprüchen gerecht wird, sollten die Bürger entscheiden
Wir sind der Meinung: NEIN !
Die ipahb ———————————————————————————————————————————————————————————–————— Erklärung der ipahb zur Gründung des Vereins: „Wir sind Pankow: tolerant und weltoffen“ Berlin, den 22.08.2007
Nachdem es den maßgeblichen Kräften der Berliner und Pankower SPD, Die Linken und den Grünen nach über einem Jahr nicht gelungen ist, den Widerstand der Pankower Bürgerinnen und Bürger gegen die aufgezwungene Moschee der Ahmadiyya-Sekte zu brechen, zaubern die ach so demokratischen Volksvertreter den nächsten Trick aus dem Hut.
Der neueste Versuch nennt sich nun: „Wir sind Pankow: tolerant und weltoffen“.
„Heinersdorf öffne Dich“ und „Die Zukunftswerkstatt“ waren leider nicht so erfolgreich, wie die ROT-ROT-Grünen Genossen gehofft hatten. Schade eigentlich, nun muß man nochmals tausende Euro an Steuergeldern für den Kampf gegen die Interessen der eigenen Bürgerinnen und Bürger verschleudern und bräuchte dieses Geld viel dringender beim Kampf gegen Nazis.
Doch was ist es, dass die Bürgerinnen und Bürger zu diesem, über einjährigen Widerstand gegen die Ahmadiyya-Sekte bewegt? Kein einziger Heinersdorfer hat ein Problem mit ausländischen Mitbürgern, wir leben seit vielen Jahren mit Menschen aus fast allen Kontinenten der Welt friedlich zusammen. Wir haben aber große Probleme mit Sekten, die ihre Religion über alle anderen stellen, es erlauben Frauen zu schlagen und ihnen die Gleichberechtigung verweigern. Bedeutet es wirklich tolerant und weltoffen zu sein, wenn man eine Sekte hoffähig macht, die ganz offen frauenfeindlich, demokratiefeindlich und antisemitisch ist. Verwechselt man hier nicht vielmehr Toleranz mit Ignoranz und Weltoffenheit mit Verantwortungslosigkeit?
In diesem Zusammenhang werden oft die Begriffe Demokratie und Toleranz benutzt. Wie demokratisch die Ahmadiyya ist, konnten die Bürger am Tag der geplanten Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der Berliner Polizei und der Ahmadiyya-Sekte erleben. In diesem Vertrag sollte sich die Ahmadiyya lediglich zur Anerkennung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und zum expliziten Verzicht von Gewalt bekennen. Doch dazu kam es leider nicht. Wie uns aus Polizeikreisen bekannt wurde klingelte eine Stunde vor dem Termin bei Imam Tariq das Telefon und sein Londoner Kalif verbot ihm ausdrücklich, diesen Vertrag zu unterzeichnen. Soviel zum Thema demokratische Grundeinstellung der Ahmadiyya. Es ist dieser Sekte offensichtlich nicht möglich ein Papier zu unterzeichnen, in dem man sich zu den Werten unseres Grundgesetzes bekennt, genau jenem Grundgesetz auf dessen Artikel 4 betreffs der Religionsfreiheit man so vehement pocht.
Toleranz ist die höchste Form von Vertrauen, die eine Gesellschaft ihren Minderheiten entgegen bringen kann und soll. Doch genau diese Toleranz darf nicht vorschnell verschenkt werden, sie ist kein Vorschuss der mit der Gießkanne verteilt wird. Dieser Toleranz gegenüber, muß man sich als würdig erweisen. Wie es um die Toleranz der Ahmadiyya-Sekte bestellt ist, konnten wir im Frühjahr 2007 erleben. „Schweinefleisch macht schwul“ war da zu hören und zu lesen, eine offene Beleidigung für all jene Menschen, die in homosexuellen Beziehungen leben. Eine offizielle Entschuldigung der Verantwortlichen ist beim LSVD bis zum heutigen Tag nicht eingegangen.
Wenn Ihnen sehr geehrte Frau Kuttner und allen anderen Unterstützern dieses Vereins wirklich soviel an Demokratie und zivilgesellschaftlichen Engagement liegt, wäre es sicher lobenswert, darüber mit Imam Tariq oder seinem Vorgesetzten, Deutschland-Amir A. Wagishauser zu sprechen. Sie könnten sich allerdings auch mit der Schriftstellerin und ehemaligen Muslima Serap Çileli treffen, die im Hamburger Abendblatt schrieb:
"Eure Toleranz wird uns muslimische Frauen noch umbringen. Dieses naive Toleranzverständnis von vielen politischen Sonntagsrednern schadet uns. Uns türkischen Frauen wäre viel Leid erspart geblieben, wenn man in Deutschland mehr über den Alltag von muslimischen Frauen geredet hätte."
In der Hoffnung all jenen selbsternannten Hütern von Toleranz und Demokratie ein wenig ihren Horizont erweitert zu haben verbleiben wir.
Hochachtungsvoll - die ipahb —————————————————————————————————————————————————————————————————- Am Ende des Toleranzbereichs 25. Juli 2007
Von Dr. Sascha Lehnartz
Vor zehn Tagen haben sie noch einmal demonstriert. Sie riefen: „Nein, nein, nein zur Moschee!“, schwenkten Deutschlandfahnen und hielten Plakate hoch: „Scharia, nein danke“ oder „Deutsche Wurst statt Gammeldöner“. Knapp 700 Leute zogen so durch Berlin-Pankow. Joachim Swietlik, der Vorsitzende der „Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger“ (Ipahb), die zu der Demonstration gegen den Bau einer Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde aufgerufen hatte, hält das für einen Erfolg - immerhin habe es an dem Tag geregnet. Dennoch weiß Swietlik, dass sein Kampf aussichtslos ist. Das Büro der Ipahb befindet sich in einem Industriegebäude in der Tiniusstraße. Auf dem Konferenztisch Flugblätter und eine Dose Gummibärchen, über der Tür ein Kruzifix. Das Moschee-Grundstück liegt gleich nebenan. Man hört die Bagger, die Bauarbeiten sind längst im Gange. Im nächsten Frühjahr wird die Gemeinde ihre neue Moschee beziehen, hofft Imam Basit Tariq.
„Liebe für alle, Hass für keinen“ Die Ahmadiyya wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Hazrat Mirza Ghulam Ahmad in Indien gegründet, seine Anhänger halten ihn für den von Mohammed verheißenen Messias. Die Ahmadiyya gilt als friedliebend. „Liebe für alle, Hass für keinen“ lautet ihr Motto. Der Verfassungsschutz hält sie für unbedenklich.
Heinersdorf, ein dörflicher Stadtteil im Osten Berlins nahe der Auffahrt zum Autobahnring, bekommt nun eine Moschee samt zwölf Meter hohem Minarett. Joachim Swietlik, der hier seit sieben Jahren wohnt, kann das nicht verwinden: „Warum baut man in einem Viertel, in dem kein Muslim wohnt, eine Moschee?“ Die Frage treibt ihn um, seit das Bezirksparlament von Pankow im vorigen Jahr den Moscheebau ohne große Diskussion durchgewinkt hat. Bisher hatte die Ahmadiyya ihren Sitz in einem Einfamilienhaus im Westteil der Stadt, in Reinickendorf. Aber dort wurde es für die rund zweihundert Berliner Mitglieder zu eng.
PDS hatte für Befürchtungen kein Ohr Swietlik findet, die Politik hätte „mehr Fingerspitzengefühl“ beweisen müssen. Die Anwohner sorgen sich um Parkplätze, um den Wert ihrer Grundstücke und darum, dass verschleierte Frauen über die Dorfstraße laufen könnten. Doch der damalige PDS-Bürgermeister hatte für diese Befürchtungen kein Ohr, ebenso wenig wie der inzwischen gewählte Nachfolger von der SPD. Es herrsche nun einmal Religionsfreiheit.
Der Protest der Ipahb soll friedlich-demokratisch bleiben und bürgerlich aussehen. Das gelingt nicht immer. Bei den Demonstrationen laufen stets auch Rechtsradikale mit. Swietlik sagt, er hätte sie gerne ausgeschlossen, aber das ginge rechtlich nicht. So muss seine Initiative damit leben, dass sie auch von Neonazis unterstützt wird. Und zuweilen sogar von der Antifa. Deren Leute seien bei der letzten Demo nämlich getarnt mitgegangen und hätten besonders rechtsextreme Plakate gezeigt - „nur um uns zu beschädigen“, sagt Swietlik. In Heinersdorf ist einiges durcheinandergeraten. Dass Befürworter des Moscheebaus ihn selbst nur noch für „den Vorsitzenden von diesem Rassistenverein“ halten, daran hat Swietlik sich inzwischen beinahe gewöhnt.
Neue Cappuccinosorte? Der Konflikt um die Moschee zeigt, dass „Dialog“ nicht immer zu Verständnis führt: Sieben Mal haben Swietlik und der Imam Tariq einander inzwischen bei Diskussionsveranstaltungen getroffen. Als Swietlik das erste Mal das Wort „Ahmadiyya“ hörte, dachte er, „das ist vielleicht eine neue Cappuccinosorte“. Tariq wiederum sagt, er habe vor dem Grundstückskauf noch nie von Heinersdorf gehört. Mehr als ein Jahr und sieben Gesprächsrunden später sind sich der Muslim aus dem Westen und der Atheist aus dem Osten noch immer fremd - obwohl Swietlik und Tariq einander gegenseitig attestieren, sie fänden sich „als Mensch freundlich“, „friedlich“ und „normal“. „Wir haben uns sogar weiter voneinander entfernt“, glaubt Swietlik. Keine kritische Frage habe der Imam beantwortet; die Ahmadiyya verfolge eine „Doppelstrategie“, ihre Selbstdarstellung stehe im Gegensatz zu ihren wahren Zielen.
Swietlik zeigt Bücher von Ahmadiyya-Mitgliedern, die er gelesen und in denen er einschlägige „Stellen“ entdeckt hat: Die Ahmadiyya glaube an den „Endsieg“ des Islam und daran, dass ein Mann, der seine Frau züchtige, „negative Zärtlichkeit“ ausübe. Die Glaubensgemeinschaft sei antisemitisch, und in einem Jugendmagazin habe neulich gestanden, der Verzehr von Schweinefleisch mache schwul. Werde die Ahmadiyya mit solchen Äußerungen konfrontiert, weiche sie aus. „Die Ahmadiyya ist eine Politreligion“, sagt Swietlik, „dagegen wehren wir uns.“ Imam Tariq erwidert, Herrn Swietlik fehle das spirituelle Verständnis: „Er zitiert Texte, ohne den Zusammenhang zu kennen.“
Wasser und Melonenstücke In seiner Wohnung in Reinickendorf bittet der Imam den Besucher, die Schuhe auszuziehen. Im Wohnzimmer läuft der Ahmadiyya-Sender MTA im Fernsehen. Tariqs Frau bleibt in der Küche, der Sohn, der in Toronto Religionswissenschaft studiert, kommt herein und serviert Wasser und Melonenstücke. Tariq ist sechzig Jahre alt. In Pakistan wurde er zum Imam ausgebildet, außerdem hat er deutsche Literatur studiert. „Achtzig Prozent der Deutschen haben Angst vor dem Islam. Es gibt kein Wissen, dass es auch einen friedlichen Islam gibt“, seufzt Tariq. „Wenn die hören, da wird eine Moschee gebaut, dann denken die, da werden Terroristen trainiert.“ Die Ahmadiyya vertrete jedoch einen aufgeklärten, modernen Islam. „Krieg ist uns kategorisch verboten.“ Man stehe für Religionsfreiheit und sei gegen die Scharia, „wir gehorchen deutschen Gesetzen“. Auch gebe es keine „Zwangsheiraten“. Wohl aber „arrangierte Ehen“, was etwas völlig anderes sei, insistiert der Imam: „Die Eltern spielen nur die Rolle des Beraters, sie dürfen die Tochter nicht zwingen.“ Dann bemüht der Imam einen gewagten Vergleich: Man stelle sich vor, die eigene Tochter sei acht Jahre alt und wünsche sich ein Fahrrad. Das Objekt der Begierde sei bunt und sehe hübsch aus. „Sie als Vater haben aber mehr Lebenserfahrung und sehen, dass das Material billig ist. Sie raten ihr, ein stabileres Rad zu kaufen. Aber wenn Ihre Tochter dann weint und das bunte will, kaufen Sie es vielleicht trotzdem.“ Die Statistik belege aber, dass arrangierte Ehen länger hielten. Tariq weiß wohl, dass dieses Konzept für Nichtmuslime nicht gerade nach Aufklärung und Moderne klingt. Doch für manche Sachen müsse man eben „einfach Verständnis haben“, erwartet er. Auch dafür, dass sich bei der Ahmadiyya Frauen und Männer meist in getrennten Räumen aufhielten, was der Imam so begründet: „Unter sich genießen die Frauen größere Freiheit. Sie können über ihre eigenen Themen reden wie Haushalt, Kinder, Heirat oder Geld.“ Frauen hätten auch ein „stärkeres Schamgefühl“ als Männer. „Wenn zum Beispiel eine Frau mit Übergewicht im Raum ist“, erklärt der Imam und deutet auf die Melonenstücke auf dem Tisch, „und Sie als Mann sagen ihr, sie solle mehr Wassermelonen essen, dann könnte sie das kränken.“ Im Nebenraum sei sie vor männlicher Grobheit geschützt.
Eine Million Euro Spenden Für den Imam ist diese Weltsicht „logisch“. Joachim Swietlik hatte zuvor behauptet, seine Initiative kämpfe „auch für die Rechte der Ahmadiyya- Frauen“. Das klingt auf seine Weise auch fast „logisch“. Oder es belegt, dass man mit einer einzigen Logik in dieser Diskussion nicht weit kommt: Fremdenskeptische Häuschenbesitzer vom Stadtrand entdecken durch den Moscheebau plötzlich die Rechte von Frauen und Homosexuellen. Die Frauen der Ahmadiyya sammeln derweil Geld für die Heinersdorfer Moschee. Die werde nämlich nur durch „Frauenspenden“ finanziert, berichtet der Imam. Die Idee für eine solche „Frauenmoschee“ in Berlin habe es schon im Jahr 1923 gegeben. Sie scheiterte an der Inflation. Nun hätten Ahmadiyya-Frauen in der ganzen Welt eine Million Euro gespendet.
„Das Gegenteil von Integration“ Seine Predigten hält Imam Tariq auf Deutsch. Besucher seien herzlich willkommen. Integration heißt für Tariq, „dass man sich gegenseitig über Kultur, moralische Werte und Glaubensfragen gut informiert. Dadurch entsteht Verständnis“. Vielleicht ist das ein Knoten, den keine Diskussionsrunde lösen kann: Für Imam Tariq ist Integration erreicht, wenn beide Seiten wissen, dass sie verschieden sind. Für die Ipahb erst dann, wenn die Muslime aufhören, anders zu sein. Deshalb hält die Bürgerinitiative den Moscheebau auch für „das Gegenteil von Integration“.
Die Ahmadiyya hat in Deutschland bisher 16 Moscheen gebaut. Proteste habe es immer gegeben, sagt Tariq, aber nie so vehement wie in Heinersdorf. „Auch anderswo sind wir nicht mit Blumen empfangen worden“, sagt Tariq. „Aber hier wird uns sogar unterstellt, dass wir nur in der Nähe der Autobahn gebaut hätten, damit wir nach Attentaten schnell flüchten können.“ —————————————————————————————————————————————————————————————————- Grüne sehen Bischof Mixa vom Teufel geritten 30. Jul 2007 / 14:54 Uhr
Wieder einmal sorgt der Augsburger Bischof Mixa für Aufregung. Grund sind Äußerungen des katholischen Würdenträgers zum geplanten Bau einer Groß-Moschee in Köln. Die Grünen haben die Haltung des Augsburger Bischofs Walter Mixa zur Religionsfreiheit in Deutschland scharf kritisiert. «Wenn Bischof Mixa der Bundesrepublik empfiehlt, die Religionsfreiheit für Muslime einzuschränken, weil sie auch in islamischen Staaten eingeschränkt wird, dann zeigt sich einmal mehr, wie wenig der Augsburger Oberhirte vom Grundgesetz und vom modernen Rechtsstaat hält und wie sehr er noch im Mittelalter feststeckt», sagte Grünen-Chefin Claudia Roth am Montag in Berlin.
«Welcher Teufel muss den Bischof eigentlich geritten haben, wenn er das Handeln von Theokratien und Willkürstaaten auch nur entfernt als Richtmaß für die Bundesrepublik ansehen kann?», fragte Roth und fügte hinzu: «Die Werte und Grundrechte unserer Verfassung dürfen nicht zu Geiseln von Feinden der Freiheit und der Demokratie werden, die erst dann gewährt werden, wenn es irgendwelchen Despoten irgendwo auf der Welt genehm ist.» Mixa hatte im Zusammenhang mit den umstrittenen Bauplänen einer Groß-Moschee in Köln mehr Zurückhaltung bei der Genehmigung Islamischer Gotteshäuser in Deutschland gefordert. Solange Christen in islamischen Ländern so gut wie keine Daseinsberechtigung hätten, reiche in einer christlich geprägten Kultur auch ein schlichter muslimischer Andachtsraum, zitierte die «Rheinischen Post» am vergangenen Freitag den katholischen Würdenträger. Bleibe mehr Entgegenkommen zu Gunsten der Religionsfreiheit und Menschenwürde der Christen aus, sollte man in Deutschland den Muslimen in aller Freundschaft antworten, so Mixa: «Dann muss es eben keine große Moschee sein mit hoch emporragenden, demonstrativ in Erscheinung tretenden Minaretten.» Der geplante Bau einer Groß-Moschee erhitzt in Köln seit Monaten die Gemüter. Der türkische Religionsverband Ditib will auf seinem Gelände Im Stadtteil Ehrenfeld ein neues Gebetshaus bauen. Doch vor allem die geplante Größe des Gotteshauses stößt auf Widerstand. Grünen-Chefin Roth stellte klar, die Bundesrepublik werde sich «nicht in den Kampf der Kulturen und Religionen treiben lassen, von dem Mixa Und seine ultrakonservativen Münchner Freunde träumen, die heute wieder unter dem Kreuzritterslogan von 1096 'Gott will es' antreten». Die Bundesrepublik müsse sich vielmehr fragen, ob ein Mann wie Mixa noch Militärbischof sein könne. (nz) http://www.netzeitung.de/deutschland/701794.html —————————————————————————————————————————————————————————————————- Meinung eines Heinersdorfers zu den ungeheuerlichen Unterstellungen in Bezug auf den mutmaßlichen Brandanschlag
Frau Sozialsenatorin Heide Knake – Werner hat in der neuesten Presse in Zusammenwirken mit Herrn Köhne, derzeitig sogenannter Bürgermeister von Pankow, absolut unsachgemäße Unterstellungen in die Berliner Presse setzen lassen. Wenn es in Heinersdorf eine absolut breite Mehrheit gegen den Bau dieser Moschee gibt, so ist der Widerstand gegen diesen Bau, von der ipahb immer mit friedlichen Mittel und im Rahmen des Grundgesetz erfolgt. Erstens sollte es in Deutschland und in Berlin immer noch eine Demokratie geben. Ein Protest der sich nach dem Grundgesetz, und nur darum geht es, nach demokratischen („ Spielregeln „) richtet, kann nicht als destruktiv oder wie bei dem derzeitigen sogenannten Bürgermeister mit den ungeheuerlichsten Behauptungen („ Nach dem Scheitern des friedlichen Widerstandes ist nun offenbar die Schwelle zur Gewalt überschritten “) enden. Er geht hier, wie wir es leider aus der Geschichte kennen, nach einem altem Muster mit sofortigen Unterstellungen, ohne sich dabei um die wirklich Schuldigen überhaupt zu kümmern. Diese Unterstellung kann nicht hingenommen werden. Außerdem ist eindeutig klar zu erkennen, das dieser feige Brandanschlag nur Moscheebefürwortern nutzt. Wir fordern hiermit von Herrn Köhne und Frau Sozialsenatorin Heide Knake – Werner eine Richtigstellung, die in der Presse zeitnah, zu lesen ist. Wir möchten hiermit an Frau Pau (PDS) erinnern. Desgleichen fordern wir in diesem Rahmen eine freie demokratische, nicht einseitig informierende Presse und Medien. Sendungen wie in der Vergangenheit, im RBB Fernsehsendungen welche nur die Heinersdorfer Bürger verunglimpfen, werden in Zukunft nicht mehr hingenommen werden.
Leonardo ———————————————————————————————————————————————————————————–—————— Stellungnahme der ipahb zu den Äußerungen von Bürgermeister M. Köhne in der Berliner Zeitung vom 20.03.07
"Die Atmosphäre ist vergiftet - Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) sieht keine Gesprächsgrundlage mehr mit den Gegnern einer Moschee in Heinersdorf " wird M. Köhne zitiert.
Das der geehrte Herr Bürgermeister höchst selbst dieses Klima vergiftet hat, wird in dem Artikel leider verschwiegen.
Er war am 18.12.06 auf Einladung der ipahb in unser Bürger-Büro gekommen, um uns darüber zu informieren, dass ihn all unsere Argumente gegen den Bau der Moschee und gegen die Ahmadiyya- Sekte, sowie ihre menschenverachtende und anti-demokratische Grundeinstellung nicht interessieren. Das Lesen in den Schriften und Zitaten der Ahmadiyya würde nicht zu seinen Dienstaufgaben zählen und die Moschee würde in jedem Fall gebaut werden, egal was die Bürger dagegen vorbringen würden.
Auf unsere direkte Frage nach der Baugenehmigung antwortete er: "Sie wurde noch nicht erteilt."
Eine Lüge wie wir inzwischen wissen, denn sie wurde am 11.12.06 also 7 Tage zuvor erteilt und er als Bürgermeister von Pankow war mit Sicherheit darüber informiert. Wenn ein kurz zuvor gewählter Volksvertreter seine Bürger offen anlügt, kann man dies ohne zu übertreiben als eine Vergiftung des Klimas bezeichnen. Doch das Handeln des Herrn Köhne hat Tradition, wie viele Berliner spätestens aus seiner Zeit als Stadtrat im Prenzlauer-Berg wissen. Dort hatte er sich dadurch einen Namen gemacht, mitten während eines laufenden Bürgerbegehrens zum Erhalt der Bäume am Wasserturm vollendete Tatsachen geschaffen zu haben, indem er kurzerhand die Bäume fällen ließ. Ganz im Geiste dieser demokratischen Vorgehensweise erdreistete er sich während seiner Ansprache aus Anlass der Grundsteinlegung der Moschee am 02.01.2007, zu der diffamierenden Äußerung, dass die Proteste gegen die Moschee im Grunde fremdenfeindlich wären. Dies ist eine ungeheuerliche Verleumdung aller an den Protesten beteiligter Bürger!
Ja, das Klima ist vergiftet, doch es wurde von Herrn Köhne und all jenen Herrschaften im Pankower Rathaus vergiftet, die in Gutsherrenmanier über alle Befindlichkeiten, Argumente und Fakten der Bürgerinnen und Bürger hinweg gegangen sind. Die es der Ahmadiyya- Sekte ermöglichen, ihre verlogene Selbstdarstellung in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen zu propagieren und somit gegen den Neutralitätsgrundsatz des Staates verstoßen und somit einer Sekte in Pankow Tür und Tor geöffnet haben, die weder eine Reformbewegung des Islam darstellt, noch zu den Grundlagen und Werten unserer Verfassung steht.
—————————————————————————————————————————————————————————————————- ipahb erstattet Anzeige und erwirkt vorläufige Einstellung der Abrissarbeiten auf der Baustelle 15.03.2007
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Vorsitzender der ipahb Joachim Swietlik zu Gast in der SWR Talk-Show "Nachtcafé"
Thema: „Fremde Heimat Deutschland – ist die Integration gescheitert ?“ NACHTCAFé am Freitag, 09.03.2007, 22:00 Uhr im SWR
Weitere Gäste bei Wieland Backes:
Volker Bouffier Hessischer Innenminister Dennenesch Zoudé Schauspielerin Joachim Swietlik Vorsitzender der Berliner Bürgerinitiative ipahb, die eine Moschee ablehnt Prof. Werner Schiffauer Kultur- und Sozialanthropologe Nadia Quani flüchtete einst aus Afghanistan und leitet heute einen Pflegedienst Emel Abidin Algan Tochter des Milli Göres Gründers Muslimin, die mit 44 Jahren ihr Kopftuch ablegte Senay Duzcu türkischstämmige Kabarettistin
—————————————————————————————————————————————————————————————————- Lesung von Vera Lengsfeld zu Ihrem neuen Buch „Neustart“ am 13.2.2007 Die evangelische Kirche Heinersdorf hatte zu einem Leseabend mit Frau Vera Lengsfeld zu ihrem im letzten September erschienen Buch „Neustart“ eingeladen. Fünfzig - vorwiegend Heinersdorfer Bürger - folgten der Einladung und fanden sich im Margaretensaal ein,wo Frau Lengsfeld einige Kapitel vorlesen wollte. Pfarrer Kaehler und die anwesenden Besucher begrüßten sie mit einem herzlichen Applaus. “Neustart!“, so heißt ihr Buch, in dem sie von der friedlichen Revolution 1989 berichtet, von den damaligen Werten, von Zivilcourage, von Mut und Vertrauen. Sie las von den Folgen der Wiedervereinigung – positiv und negativ, von den Machenschaften der alten SED-Garde, die sich heute in Die Linke umdekoriert hat und doch die alte blieb. Und sie berichtete, warum aus ihrer Sicht die führenden Bürgerrechtler der DDR, die politische Macht nicht ergreifen konnten und wollten. Interessant war auch für die Teilnehmer der Lesung, wie es sich eigentlich mit der gern gepriesenen Revolution von 1968 verhielt. Eine „Revolution“, die alle bestehenden Werte ablehnte, eine „Revolution“ die auch dazu beitrug, Gewalt als moralisch rechtmäßiges Mittel anzusehen. Schuld für alles war ab diesem Zeitpunkt immer die Gesellschaft. Die Anwesenden hörten gebannt zu, wie es dazu kam, dass sich ein Land in so eine fatale Richtung entwickeln konnte und dass die 68ziger diese Zeit gern als aufklärerisch sehen; doch sie in Wahrheit verklärt sehen.
Es war ein Erlebnis für alle, so kurzweilig und prägnant über Politik und Geschichte zu hören und über Ereignisse, die in unserem Gedächtnis schon fast vergessen schienen. Und so kam es, dass die abendlichen Besucher dieser Lesung fleißig Fragen stellten, Anmerkungen brachten, Vergleiche zur heutigen Politik zogen, diskutierten und in einer lebhaften und friedlichen Atmosphäre dem Anderen zuhörten und Respekt für andere Meinungen entgegenbrachten. Heinersdorf sprach miteinander, nicht übereinander.
Und das, ohne ein mit öffentlichen Mitteln gefördertes Beratungsteam. Was wieder einmal beweist, wie überflüssig solche mit Steuermitteln bezahlten angeblichen Friedensstifter sind. Und so will ich diesen kleinen Bericht beenden mit dem Dank an Frau Vera Lengsfeld und mit den Worten eines begeisterten Heinersdorfer, der da sagte: „Das war hochinteressanter Abend.“
Besser kann man es nicht ausdrücken.
Marina M. —————————————————————————————————————————————————————————————————- Medien und Bürger wurden über den Zeitpunkt der Erteilung der Baugenehmigung belogen! 10.02.2007
Am 27.12.2006 war im "Tagesspiegel" zu lesen, dass der Bauantrag für die umstrittene Moschee der Ahmadiyya-Sekte am Freitag dem 22.12.2006 durch das Pankower Bezirksamt erteilt wurde. Somit steht fest, dass die Medien wie auch die Bürger belogen wurden! Nachdem der Anwalt der ipahb nun Einsicht in die Baugenehmigung hatte steht eindeutig fest: Die Baugenehmigung wurde bereits am 11.12.2006 erteilt. Selbst Bürgermeister M. Köhne, der die ipahb am 18.12.06 besucht hatte, antwortete damals auf die Frage nach der Baugenehmigung mit: "Sie wurde noch nicht erteilt."
Dazu erübrigt sich jeglicher Kommentar! ———————————————————————————————————————————————————————————–—————- Vorsitzender der ipahb wurde zu "Menschen bei Maischberger" erst ein- und dann wieder ausgeladen! 07.02.2007
Der Vorsitzende der ipahb J. Swietlik wurde am Freitag den 02.02.2007 von der ARD - Redaktion "Menschen bei Maischberger" telefonisch eingeladen. Am Montag den 05.02.2007 um 10:00 Uhr fand einVorgespräch statt und um 15:00 Uhr erfolgte die schriftliche Einladung. Am Dienstag den 06.02.2007, dem Tag der Ausstrahlung wurde er jedoch 10 Stunden vor der Sendung wieder ausgeladen. Begründung: Zu wenig Sendezeit. Hier das ARD - Video ————————————————————————————————————————————————————————————————— Presseerklärung der ipahb zur Einweihung der Scientology - Deutschlandzentrale Berlin, den 17.01.2007
Mit Entsetzen und großer Besorgnis nimmt die Bürgerinitiative ipahb zur Kenntnis, dass sich Berlin scheinbar mehr und mehr zur Hauptstadt von demokratiefeindlichen Sekten entwickelt. Wie an den Beispielen von Scientology und Ahmadiyyya festzustellen ist, nehmen die zuständigen Stellen des Berliner Senats ihre verfassungsmäßigen Aufgaben betreffs des Schutzes der Bürger vor Organisationen mit eindeutig antidemokratischen und verfassungsfeindlichen Zielen nur unzureichend wahr. Bei beiden Sekten sind die Parallelen in der Struktur, im strategischen Handeln und in der Zielstellung unübersehbar! Beide Sekten arbeiten offen missionarisch, in den Schriften beider Sekten sind die antidemokratischen und verfassungsfeindlichen Ziele offen nachzulesen. Umso erstaunlicher ist der Umstand, dass der für die Sicherheit Berlins zuständige Innensenator erst aus der Zeitung erfährt, dass die Scientology- Sekte, quasi vor seiner Nase, ihre neue Deutschland- Zentrale errichtet. Die Berlinerinnen und Berliner haben ein Recht darauf, von Institutionen geschützt zu werden, die von verantwortungsvoll handelnden und engagierten Beamten geleitet werden. Der Berliner Verfassungsschutz erklärt die Ahmadiyya-Sekte für ungefährlich, weil diese bisher noch nie durch gewalttätige Aktionen auffällig wurde. Wenn eine Sekte Ziele verfolgt, die eine Auflösung der freiheitlich- demokratischen Grundordnung zum Ziel haben, müssen sich der Innensenator und seine Behörde darum kümmern. In den Schriften und Publikationen beider Sekten sind genügend Beweise zu finden, die eine Beobachtung und Überwachung mehr als notwendig erscheinen lassen.
Wir erwarten von den zuständigen Behörden ihrer Verantwortung den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber gerecht zu werden und nicht zuzulassen, dass Scientology und Ahmadiyya ihre Infrastruktur ausbauen und dabei immer weitere Stützpunkte errichten.
Wir erwarten insbesondere, dass die Baugenehmigung für den Ahmadiyya-Stützpunkt in Berlin, Pankow- Heinersdorf zurückgenommen wird.
Die ipahb ————————————————————————————————————————————————————————————————— Liebe Bürgerinnen und Bürger von Pankow, leider wurde die Baugenehmigung für die Ahmadiyya-Moschee trotz aller Proteste erteilt !
Wie die Morgenpost am 23.12.2006 berichtete, ließen es sich die zuständigen Politiker in Pankow nicht nehmen, den Bürgerinnen und Bürgern von Pankow-Heinersdorf ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art unter den Christbaum zu legen: Die Baugenehmigung für die Errichtung der Moschee der Ahmadiyya-Sekte wurde trotz großer Proteste der Anwohner erteilt! Als Fortsetzung einer "Tradition der besonderen Art" wurde die Veröffentlichung der Genehmigung des Bauantrages auf den Tag vor dem heiligen Abend gelegt. Eine Taktlosigkeit, die nahtlos an den Tag der Bauantragstellung am 10.8.2006 anknüpft, dem Tag, an dem der feige und hinterhältige Brandanschlag auf Familie Stadtkewitz begangen wurde. Durch Politiker, die ständig von Bürgerbeteiligung und Demokratie stammeln und stottern, werden genau jene Werte mit Füßen getreten, die sie eigentlich fördern sollten. Man beruft sich bei der Begründung immer wieder auf das Baurecht und die Religionsfreiheit, doch ist das korrekt?
Wir denken, dass dies weder demokratisch noch politisch korrekt ist.
Den Stützpunkt einer ultra-ortodoxen, seit 1974 aus dem Islam ausgeschlossenen Sekte in ein Siedlungsgebiet ohne jegliche muslimische, geschweige denn ahmadiyya-muslemische Mitbürger zu errichten, ist weder ein Zeichen von Toleranz oder gar Integration, es ist pure, politisch zu verantwortende Willkür.
Wenn die verantwortlichen Entscheidungsträger meinen, die Bürgerinnen und Bürger von Pankow und insbesondere die Pankow Heinersdorfer damit zu demoralisieren, dann irren sie gewaltig ! Wir werden wie bereits angekündigt, den Widerstand gegen dieses unsinnige Projekt auf allen uns zur Verfügung stehenden Ebenen weiterführen. Das bedeutet konkret, wir werden die Baugenehmigung juristisch anfechten und den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin die Möglichkeit geben, ihren Protest öffentlich, als Demonstration, zu artikulieren.
Die ipahb ————————————————————————————————————————————————————————————————— Unterlassungserklärung der Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau
Hiermit verpflichte ich, Petra Pau (MdB), Unter den Linden. 50, 11011 BerIin, mich gegenüber dem ipahb e.V., Romain- Rolland- Str. 66/68; 13089 BerIin, unabhängig davon, nachfolgend aufgeführte Äußerungen nie getätigt zu haben, folgende Äußerungen gegenüber wörtlich oder sinngemäß nicht aufzustellen:
1. Der lpahb e.V., der sich gegen die Errichtung der Ahmadiyya- Moschee In Berlin Pankow Heinersdorf wendet, wurde von der NPD übernommen.
2. Der ipahb e.V., der sich gegen die Errichtung der Ahmadiyya- Moschee In Berlin- Pankow Heinersdorf wendet, habe Muslime von vornherein zu Terroristen und Kriminellen gemacht.
Ich, Petra Pau (mdB) verpflichte mich, an den ipahb e.V., für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen die vorstehend abgegebene Unterlassungserklärung eine. Vertragssumme von 5000,00 EUR zu zahlen.
Berlin, den 18.12.2006 Petra Pau ———————————————————————————————————————————————————————————————— Die ipahb wurde in der ARD-RBB Sendung "Klipp und Klar" am 14.11.2006 von der Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Frau Petra Pau in ungeheuerlicher Weise verleumdet.
Zitat: "Wir haben hier in Berlin eine solche Debatte. Jetzt hat sich gerade ne Bürgerbewegung äh für Religionsfreiheit in Pankow-Heinersdorf gegründet als Reflex auf die Auseinandersetzung, auf die sich die NPD draufgesetzt hat, dass ebend eine islamische Gemeinde in Heinersdorf ne Moschee bauen wollte, das Grundstück schon erworben hat und äh dort sich eine Bürgerbewegung, die die NPD dann zum Schluß aber völlig übernommen hat, dagegen gewendet hat und Muslime von vornherein zu Terroristen und Kriminellen gemacht hat." Zitatende
Presseerklärung der ipahb und Wortprotokoll der Äußerungen ————————————————————————————————————————————————————————————————– Da das Forum der Initiative "Heinersdorf öffne Dich" zur Thematik Moscheebau der Ahmadiyya geschlossen wurde, ist ein von einer Privatperson geleitetes Nachfolgeforum ins Leben gerufen worden: www.carookee.com/forum/Moschee-Heinersdorf ————————————————————————————————————————————————————————————————— Erklärung der ipahb zur Gründung der Initiative "Heinersdorf öffne dich"
Die "Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger e.V." hat mit großem Interesse zur Kenntnis genommen, dass sich in Heinersdorf eine weitere Initiative zur Thematik des Moscheebau-Projektes der Ahmadiyya Gemeinde gegründet hat. Es entspricht auch unserer Auffassung von Demokratie, dass jeder Bürger unabhängig von seiner weltanschaulichen und politischen Ausrichtung das Recht hat, seine Meinung sachlich und in angemessener Weise zu äußern, ohne dafür stigmatisiert, beschimpft oder verleumdet zu werden. Selbstverständlich haben Heinersdorfer Bürgerinnen und Bürger die den Moscheebau befürworten das selbe Recht sich öffentlich dazu zu bekennen, wie es die Bürgerinnen und Bürger haben, die dagegen sind. Die ipahb hat zu keinem Zeitpunkt behauptet einen Alleinvertretungsanspruch für die Menschen in Heinersdorf geltend machen zu wollen. Problematisch erscheinen in diesem Zusammenhang jedoch Zeitungszitate mit folgender Aussage: Zitat Berliner-Zeitung: Moschee anhängt." Das solche Aussagen dazu geeignet sind, der ipahb zu unterstellen, sie wäre für einen angeblich schlechten Ruf von Heinersdorf verantwortlich, sollte man dabei nicht außer acht lassen. Ob der Ruf Heinersdorfs nun gut oder schlecht ist, scheint unbestreitbar eine Frage des Standpunktes zu sein und das ist auch gut so, würde wohl Herr Wowereit sagen. Die ipahb als anerkannte Vertretung der Bürgerinnen und Bürger von Pankow-Heinersdorf, die den Bau der Moschee ablehnen, ist jedoch uneingeschränkt zu einem ergebnisoffenen Dialog bereit.
Für alle interessierten Bürger hier die Internetadresse: www.heinersdorf-oeffne-dich.de ————————————————————————————————————————————————————————————————— Wie heute (26.11.06) bekannt wurde, ist die Plakat-Wand der Initiative "Heinersdorf-öffne-Dich" am Sonnabend dem 25.11.06 nach nur einer Woche abgebaut worden. Das entsprechende Internet-Forum mit der Thematik Moscheebau der Initiative soll zum 29.11.06 nach 18 Tagen Betrieb ebenfalls eingestellt werden. Somit bleibt zu bemerken, dass der Versuch eine breite Zustimmung unter den Heinersdorfer und Pankower Bürgern/innen zum Moscheebau herbeizuführen, als gescheitert betrachtet werden kann. ————————————————————————————————————————————————————————————————— Pfarrer i.R. Roland Weisselberg verbrannte sich aus Protest gegen den Islam! 01. November 2006 19:11 Uhr Erfurt (dpa) Aus Sorge um die Ausbreitung des Islams in Deutschland hat sich am Reformationstag im Erfurter Augustinerkloster ein Pfarrer selbst verbrannt. Der 73-Jährige, der seit 1989 im Ruhestand war, starb am Mittwochnachmittag in einer Spezialklinik in Halle (Sachsen-Anhalt) an den Folgen seiner schweren Brandverletzungen, sagte Pröbstin Elfriede Begrich. Der Mann hatte sich am Dienstagvormittag auf dem Klostergelände in einer Baugrube neben der Bibliotheksruine mit Benzin übergossen und selbst angezündet. Dabei soll der Theologe «Jesus und Oskar» gerufen haben. Die Kirche werde dabei sofort an 1976 erinnert, sagte der Bischof der Kirchenprovinz Sachsen, Axel Noack. Damals hatte sich vor einer Kirche in Zeitz (Sachsen-Anhalt) der Pfarrer Oskar Brüsewitz aus Protest gegen die DDR mit Benzin übergossen und sich selbst angezündet. In den vergangenen drei bis vier Jahren habe der 73-Jährige die kirchliche Position zum Islam immer wieder zum Thema gemacht, sagte die Pröbstin. In einem Schreiben an sie habe er gemahnt, das Problem ernster zu nehmen. In einem Abschiedsbrief an seine Frau bat er um Verzeihung für seine Tat. Die Polizei hatte zunächst von persönlichen Gründen für den Selbstmord gesprochen. Der 73-Jährige war lange Jahre Pfarrer in dem dem Erfurter Ortsteil Windischholzhausen. «Er war ein sehr aktiver Mensch. Bis vor 14 Tagen hat er noch Gottesdienste vertreten», sagte Begrich. Das Motive für die Selbstverbrennung mache die Sache nicht leichter, sondern noch komplizierter, sagte Noack. «Die Tragik bleibt.» Er hoffe, dass es nun in der Frage, wie Christen zum Islam stehen, keine Unruhe gibt. «Das Thema Islam diskutieren wir im Osten noch sehr unter uns», sagte Noack. Es gebe nur wenig muslimische Gesprächspartner, Begegnungen seien eher die Ausnahme. «Wir befassen uns damit sehr viel in der Theorie.» Aber ein Pfarrer müsse in der Lage sein, das Thema theologisch zu reflektieren. Die Selbstverbrennung geschah während eines Gottesdienstes. In dem evangelischen Kloster, in das Luther 1505 als Mönch eintrat, wurde am Reformationstag ein Stiftungsfest mit vielen Besuchern gefeiert. Der 73-Jährige, der keine Papiere bei sich trug, habe am Empfang zunächst seine Autoschlüssel hinterlegt, sagte der Kurator des Klosters, Lothar Schmelz. Es sei nicht auszuschließen, dass der Pfarrer eigentlich in die Kirche zum Gottesdienst wollte. Da die Tür am Westportal ausnahmsweise geschlossen gewesen sei, stieg er über einen Zaun in die Baugrube. Zeugen berichteten, dass er sich dort Benzin aus einem kleinen Kanister über den Kopf goss. Mitarbeiter des Klosters versuchten noch, die Flammen zu löschen.
———————————————————————————————————————————————————————————————–— Bekanntmachung
Die "Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger " ist seit dem 09.10.2006 mit Anerkennung des Amtsgericht Charlottenburg ein "eingetragener Verein" mit allen Rechten und Pflichten ! ————————————————————————————————————————————————————————————————— Droht eine Islamisierung Europas ? 93161 Sinzing "Die Tagespost" vom 07.09.2006
Das Interview mit Henri Boulad SJ „Europa muss sehr wachsam sein“ (DT vom 31. August) hat mich aufgerüttelt. Der Pater befürchtet die Islamisierung des Abendlandes. In diesem Zusammenhang habe ich einen Artikel „Ein Gottsucher malt den Papst – Referenz an einen berühmten Pentlinger“ in der Regensburger Mittelbayerischen Zeitung vom 3. September gelesen. Der Schöpfer dieses Gemäldes ist Horst Schymura, ein ehemaliger Dozent für Nachrichtentechnik, der vom katholischen zum evangelischen Glauben konvertierte, sich nun aber seit vielen Jahren für den Islam interessiert. Sein Buch „Islam – Freund oder Feind“ ist gerade erschienen. Zusammen mit einem jungen Türken arbeitet er schon an seinem nächsten Werk. Momentan hat er die islamische Sekte Ahmadyya für sich entdeckt. Kürzlich hat Schymura auf einem Kongress vor 3 500 Amadyya-Anhängern ein Grußwort sprechen dürfen und dabei Fragen an den Kalifen gerichtet. Zum Beispiel: „Ist bei der Vielfalt der Religionen in Deutschland die Hand des Allmächtigen im Spiel ? Und wenn ja, warum ? Vielleicht um die Muslime zu Christen oder die Christen zu Muslimen zu machen ? Oder um das friedliche Miteinander der Kulturen zu testen ?“ Der Kalif antwortete: “ Allah nutze das kluge Volk der Deutschen als Basis, um den Siegeszug des Islam im ganzen Westen vorzubereiten.“
Deutlicher geht es wohl nicht ! Prof. Dr.rer.nat. Manfred Liefländer im Original lesen —————————————————————————————————————————————————————————————————– Brief von Vera Lengsfeld an die so genannte "Antifa"
Sehr geehrte Herren von der Antifa, Ihr jüngstes Flugblatt, das Sie vor drei Tagen auf einer Veranstaltung verteilt haben, kann nicht unkommentiert hingenommen werden. Tatsächlich gehört es zu den perfidesten Texten, die ich in den letzten Monaten, die ja reich an demagogischen und verleumderischen Hervorbringungen waren, gelesen habe. Um es gleich vorweg zu sagen: ich fordere Sie auf, Ihre Behauptung, ich unterstützte "rassistische Aktivitäten" sofort unmissverständlich zurückzunehmen und auch künftig nicht zu wiederholen. Wenn Sie das nicht tun Aber verglichen mit dem, was Sie sich noch in diesem Flugblatt geleistet haben, ist der Vorwurf gegen mich fast eine Lappalie. Beim Studium Ihres Textes fragt man sich unwillkürlich, ob es äußerste Unbedarftheit oder schamlosester Wille zur Demagogie Ihre Feder geführt hat. Zu Ihrem Gunsten will ich ersteres annehmen, was die Sache freilich nicht besser macht. Zweifellos hat die Wut über Ihre Niederlage, dass Sie das Plakat mit dem aufgehängten Gartenzwerg zurückziehen mussten, eine Rolle gespielt. Selbstreflektion scheint Ihnen völlig fremd zu sein, denn sonst hätten Sie schon erkannt, welch menschenverachtendes Motiv Sie sich ausgesucht hatten. Sie, nicht die Heinersdorfer Bürgerinitiative sind es, die hetzen und verbal zündeln. Ist Ihnen wirklich schon wieder entfallen, dass die einzigen Menschen, die bisher bedroht und angegriffen worden sind, die Familie Stadtkewitz ist? Bisher ist im von Ihnen als No-Go Area deklarierten Heinersdorf keinem Muslim auch nur ein Haar gekrümmt worden. Was hat Ihre Scharfmacherei für einen Sinn außer Ihre eigene Bedeutung zu erhöhen, nach dem Motto, je größer die angebliche Gefahr, vor der Sie warnen, desto wichtiger ist die Rolle der kleinen Antifa? Glauben Sie wirklich, die Leute würden das nicht durchschauen? Ich habe schon etliche Ideologen mit elitärem Sendungsbewusstsein getroffen. Ich kann Ihnen versichern, dass sich alle früher oder später blamiert haben, so wie Sie sich blamieren, obwohl Sie das nicht zu merken scheinen. Aber leider kann man Sie nicht einfach Ihren Ich rede jetzt von der unsäglichen Behauptung im Brief Ihrer Muslima, die bezeichnenderweise weder Namen noch Adresse hat, sie und ihre imaginäre Familie würden von den Kindern! der Bürgerinitiative bedroht und das diese Kinder sie umbringen wollten. Diese Behauptung ist so unappetitlich wie ungeheuerlich. Sie, die kein Wort des Bedauerns für die zu Tode geängstigten Kinder im Hause Stadtkewitz hatten, erdreisten sich jetzt, Kinder auf schlimmste Weise in den Schmutz zu ziehen, indem sie diese unbewiesene Behauptung verbreiten. Ich bin sicher, dass Sie sich diese Geschichte aus den Fingern gesogen haben, dass es keinerlei Beweise dafür gibt. Ich bezichtige Sie, mit voller Absicht Lügen zu verbreiten und nicht davor zurückzuschrecken, unbeteiligte, im Sinne der Anklage Ihrer Muslima unschuldige Kinder zu verleumden. Ihre Muslima erkläre ich ebenfalls für erfunden, solange sie kein Gesicht hat und mit Namen und Hausnummer ihre ungeheuerlichen Anschuldigungen beweist. Wir befinden uns glücklicherweise nicht mehr in den Zeiten der Hexenprozesse, wo eine bloße Behauptung genügte und die Angeklagte ihre Unschuld beweisen musste . Sie glauben im Namen des "Antifaschistischen Widerstandes" zu allen Mitteln der Auseinandersetzung berechtigt zu sein und bedenken nicht, dass vom ausgestreckten Finger einer Hand, immer drei Finger auf sich selbst zurückzeigen. Sie werfen den Heinersdorfern vor, bei ihrer ersten Demo gegen das Bauvorhaben der Ahmaddiyya NPD-Mitglieder in ihrem Demonstrationszug gehabt zu haben. Wenn das passiert ist lag es daran, dass die Heinersdorfer die NPD-Leute eben nicht kannten, im Gegensatz zu Ihnen. Bei fast jeder einträchtig im gleichen Demonstrationszug. Das hat noch keinen Antifa- Aktivisten aus der Fassung gebracht. Oder sind Sie der Meinung, mit der nötigen Gesinnung neben jedem Neonazi für die gute Sache kämpfen zu können? Noch einmal: Sie skandalisieren, was den Heinersdorfern einmal aus Unwissenheit passiert ist, obwohl es die Antifa und mit ihr die Ist es Ihr übermäßig ausgeprägtes Sendungsbewusstsein, das Sie so handeln lässt, oder ist es nur die Gier nach weiteren Fördermitteln, die Sie jedes Maß verlieren lässt? Allerdings darf bezweifelt werden, ob ein Verein wie Ihrer wirklich förderwürdig ist, wenn er sich nachweislich der Verleumdung und der Lüge bedient. Ich fordere Sie auf, Beweise für Ihre Behauptungen vorzulegen, oder sich in aller Form öffentlich für Ihre Ausfälligkeiten zu entschuldigen. Vera Lengsfeld —————————————————————————————————————————————————————————————————— Wie die IPAHB unlängst erfahren hat, plant die Ahmadiyya den Bau von weiteren Moscheen in Nahe bei Hamburg, in Leipzig und in Nürnberg. Die im vergangenen Jahr in Hannover-Stöcken eingestellten Bauarbeiten sollen laut einem Bericht der HAZ vom 09.09.2006 nun wieder aufgenommen werden. Alle diese Projekte werden nach dem selben Prinzip vorangetrieben. Man sucht sich ein strategisch günstig gelegenes Grundstück (z.B. an der Autobahn) in einem Gebiet, in dem man in der ortsansässigen Bevölkerung nicht vertreten ist. Man weiß genau das dies den Protest der Bürgerschaft nach sich zieht und nutzt diesen Umstand perfide aus, um sich einerseits als "Arme verfolgte Minderheit" zu präsentieren und somit den "Schutz" der politisch Verantwortlichen zu provozieren und um andererseits die meist links-orientierte Presse zur Verbreitung der eigenen "Botschaften" zu bewegen. Nach diesem Schema geht man nun schon mehrere Jahre vor, ohne das dies die zuständigen Politiker und Pressevertreter in irgendeiner Weise mal zum Nachdenken anregen würde. Kann oder will man die hinter all dem steckende Strategie nicht erkennen ? —————————————————————————————————————————————————————————————————— Ausgrenzung der Moscheegegner = Ende der Demokratie in Pankow
Jetzt ist es endlich amtlich, die Demokratie hat sich aus Pankow verabschiedet. im Original lesen Wer also gegen die Unterdrückung von Frauen und gegen die Abschaffung der Demokratie in Deutschland ist, wird von einigen Parteien bestraft. Die Ahmadiyya kämpfen gegen alle demokratischen Staatsformen und gegen alle anderen Religionen und sprechen selbst vom Endsieg. Wer also trotz Wissens um die Ziele der Ahmadiyya sie weiter unterstützt, wendet sich ganz offen gegen unsere Staatsform und gegen die Religionsfreiheit. Bei Herrn Bezirksbürgermeister Kleinert wundert mich das nicht. Das war schon sein Ziel als SED Parteisekretär Das ist das Ende der Demokratie !
H.-J.E.
Schicken Sie e-mails, rufen Sie an, schicken Sie Faxe und verteidigen Sie die Demokratie in Pankow: einige Kontaktmöglichkeiten zum Pankower Rathaus bzw. BVV:
Burkhard Kleinert (Die Linke.PDS) Tel.: 030 90295-2300 Fax: 030 90295-2230 E-Mail Jens Holger Kirchner (Die Grünen) Tel.: 030 90295-5001 Fax: 030 90295 6515 E-Mail Matthias Köhne (SPD) Tel.: 030 90295-2260 Fax: 030 90295-2456 E-Mail Lioba Zürn-Kasztantowicz (SPD) Tel.: 030 90295-5300 Fax: 030 90295-5148 E-Mail ————————————————————————————————————————————————————————————————— Offener Brief der CDU an den Bürgermeister von Berlin Pankow, Herrn Burkhart Kleinert und den Vorsteher der BVV Pankow von Berlin, Herrn Jens-Holger Kirchner
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Vorsteher,
in der von SPD, Linkspartei und Bündnis 90/ Die Grünen einberufenen Sondersitzung der BVV Pankow vom 3. Mai diesen Jahres zur Thematik ‚Streit um den geplanten Bau einer Moschee in Pankow-Heinersdorf durch die Ahmadiyya’ herrschte Konsens darüber, dass es bei aller Unterschiedlichkeit in der Beurteilung der Sachfrage nicht um eine pauschale Abstemplung der Heinersdorfer Bürger und erst recht nicht der Initiative ipahb geht, nur weil diese den durch die Ahmadiyya geplanten Bau in Heinersdorf kritisieren. Dies wird auch noch einmal durch einen in dieser Sitzung mehrheitlich beschlossenen Antrag deutlich (Drucksache V-1268), indem folgendes postuliert wird: „Aufgabe demokratischen Parteien ist es, gegen Volksverhetzung und Hysterie anzutreten und für einen sachlichen Dialog zu sorgen.“
Aus unserer Sicht hat es genau diese sachliche Auseinandersetzung von Seiten der ipahb und der Heinersdorfer Bürger sowohl in dieser Sitzung am 3. Mai 2006, als auch bei den von der ipahb verantworteten Demonstrationen oder anderen Veranstaltungen, wie z.B. der Diskussionsveranstaltung in der Pfarrkirche Alt-Pankow vom 5. Juli gegeben. Die ipahb distanziert sich ausdrücklich und aktiv, genau wie alle in der BVV vertretenen Parteien, von den Versuchen einzelner Rechtsextremer und rechtsextremer Organisationen, als Trittbrettfahrer von der Diskussion um die Ahmadiyya-Moschee in Heinersdorf zu profitieren (solche Trittbrettfahrerei ist übrigens eine Strategie der NPD, die auch gerne bei eher andere Themen, wie Hartz IV angewendet wird).
Leider wird der Ansatz zu einer Versachlichung der Diskussion durch einen Demonstrationsaufruf der Antifa Weißensee für eine Demonstration am 27. August 2006 (Kopie im Anhang) massiv ad absurdum geführt. In diesem Aufruf werden die Heinersdorfer Bürger und die ipahb in übelster Weise diffamiert. Im direkten Zusammenhang mit den Heinersdorfer Bürgern und der ipahb wird von folgendem geredet:
- „rassistischer Mob“ - „von Bürgern geschürte rassistische Stimmung“ - „anti-muslimischer Hetze“
Der ipahb wird unterstellt, dass sie „dem rassistischen Mob einen „zivilisierten“ Anstrich gibt“. Es folgen weitere Pauschalunterstellungen, nach denen die Heinersdorfer z.B. sexistisch eingestellt wären. Der Aufruf mündet in einem Resümee, dass gewollt oder nur geduldet ein unverhohlener Aufruf zur Gewalt ist: „Diese Idylle gilt es zu stören. Für den 27. August rufen wir darum zur gemeinsamen Überfremdung der Heinersdorfer Gartenzwerg-Kolonie auf.“
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Vorsteher,
nach den schönen Worten vom 3. Mai 2006 gilt es jetzt Farbe zu bekennen. Stehen Sie auf der Seite des sachlichen Meinungsstreits, einem der wichtigsten Grundpfeiler der Demokratie, oder schauen Sie weg, wenn Bürger und Bürgerinitiativen von Extremisten beleidigt und bedroht werden?
Wir fordern Sie auf, sich in dieser Frage (die unabhängig von der Sachfrage zu sehen ist, ob man die Ahmadiyya - Moschee gutheißt, oder nicht) an die Seite der Bürger von Heinersdorf zu stellen! Zeigen Sie Solidarität mit den diffamierten Heinersdorfer Bürgern! Verteidigen Sie das Recht auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit! Wer einem solchen Aufruf als politischer Verantwortungsträger in Pankow nach all den bis dato geführten Diskussionen nicht öffentlich widerspricht, macht gemeinsame Sache mit Hetzern. Wer unter einem solchen Aufruf bei einer solchen Demonstration mitmarschiert, macht gemeinsame Sache mit Kräften, die Gewalt billigend in Kauf nehmen.
Mit freundlichen Grüßen
René Stadtkewitz Kreisvorsitzender CDU-Kreisvorstand Pankow ————————————————————————————————————————————————————————————————— Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld zum so genannten " Interkulturellen Dialog " vom 05.07.2006
Am Mittwoch, dem 5. Juli hatte der Friedenskreis Pankow, in die Alte Pfarrkirche geladen, um unter dem Motto: " Der Himmel geht über allen auf " über den geplanten Moscheebau der Ahmadiyya-Gemeinde zu diskutieren.
Eine gemischte Gesellschaft folgte dieser Einladung. Neben Mitgliedern des Friedenskreises, der Anfang der 80iger Jahre gegründet wurde, um ein Zeichen gegen die Politik der SED zu setzen und Gemeindemitgliedern kamen viele Aktivisten der Bürgerinitiative, aber auch zahlreiche Mitglieder der SED, die sich neuerdings Linkspartei nennt. Die Versammelten wurden von Frau Pastorin Misselwitz begrüßt und sogleich darauf hingewiesen, dass sie von ihrem Hausrecht Gebrauch machen würde, wenn in der Diskussion rechtsradikale, extremistische, fremdenfeindliche oder verunglimpfende Bemerkungen gemacht würden. Bei wem der Anwesenden sie diese Gefahr sah, blieb unklar, vor allem, weil weit und breit kein Neonazi zu sehen war. Von den Mitgliedern der Bürgerinitiative konnten diese Worte allerdings als Affront empfunden werden. Tatsächlich ist die einzige diffamierende Bemerkung dann auf dem Podium gefallen, von Frau Dr. Runge, die dort für die jüdische Seite saß, obwohl die bekennende Atheistin lediglich ihren Kulturverein vertreten konnte. In ihrem früheren Leben soll Frau Dr. Runge als IM „Stefan“ bei der Stasi registriert gewesen sein, was sie aber sicher nicht gewusst hat. Sie weiß wahrscheinlich auch nicht mehr, wer sich öffentlich gegen die Bürgerrechtler geäußert hat, die Mitte der 80iger erfolgreich verhindert haben, dass die Protokollstrecke des Politbüros durch den Jüdischen Friedhof in Weißensee gebaut wurde. Dafür demonstrierte sie eindrucksvoll, dass sie immer noch das marxistische Geschichtsverständnis verbreitet und Andersdenkende für hoffnungslose Ignoranten, oder Schlimmeres hält. Das dieser Unbelehrbaren ein Podium gegeben wurde, war schade, aber letztlich nicht das Problem, denn die Dame hat sich selbst am besten entlarvt. Ein Problem war das Verfahren, wie mit den Fragen der Bürger umgegangen wurde. Der Friedenskreis hat zu DDR-Zeiten immer für Transparenz gestritten. Und dann hat sich ausgerechnet dieser Kreis für ein undurchsichtiges Procedere entschieden. Fragen durften nicht gestellt, sondern nur aufgeschrieben werden. Es lag dann ganz im Ermessen der Veranstalter, welche Frage beantwortet wurde. Es kam leider, wie zu befürchten war, alle Fragen, die etwas Licht in das Dunkel der Ahmadiyya-Ideologie gebracht hätten, die ihren antichristlichen. antisemitischen und antiemanzipatorischen Charakter aufklären wollten, wurden unterdrückt. Bevorzugt wurden Fragen, die sich mit technischen Details beschäftigten oder die Unwissenheit der Pankower illustrieren sollten, die angeblich aus schierer Unkenntnis von diffusen Ängsten geplagt sind. Ein Problem war auch, dass die Fragesteller anonym blieben, besonders angesichts der Tatsache, dass die Kirche voll von Ex-SED-Mitgliedern war, denn manch Fragen waren regelrecht perfide und bedienten vor allem das Feindbild der Genossen. Die wichtigste Antirassistische Kampagne unseres Landes fordert „Gesicht zeigen“ .da ist es schon mehr als erstaunlich, dass den Fragestellern in der Pankower Kirche nicht erlaubt war Gesicht zu zeigen. So konnte es geschehen, dass die perfideste Frage (die nach der Friedlichkeit, wenn eine Moschee unter Polizeischutz gebaut werden muss und ob der Imam denn die Sicherheit seiner Gemeindemitglieder garantieren könne) als Steilvorlage für den dramatischen Abschlußappell des Oberhauptes der Ahmadiyya genutzt werden konnte, in dem er bat, doch das Leben seiner Gemeindemitglieder, besonders der Kinder zu schonen. Das dies einer Verunglimpfung seiner zukünftigen Nachbarn gleichkommt, denen damit indirekt Mordabsichten unterstellt werden, ist ein Indiz für die Unaufrichtigkeit des Mannes. Im Verlauf der Diskussion hatte er vorher bereits gelogen, indem er dreist behauptete, Frauen wären in der Ahmadiyya-Gemeinde gleichberechtigt. Dabei müssen diese Frauen, wenn sie berufstätig sein wollen, die Erlaubnis ihres Ehemannes einholen. Gleichberechtigung sieht anders aus. Aber es ist nach dem Koran ja auch keine Sünde, Ungläubige hinters Licht zu führen, oder ihnen ihre Ehre zu nehmen. Der Eindruck, dass es sich bei der Ahmadiyya um eine religiöse Sekte mit totalitären Tendenzen handelt, wurde durch diesem Abend nicht zerstreut, sondern erhärtet. Was verblüffte war die Bereitschaft der Veranstalter und eines Teils des Publikums mit einer solchen Sekte eine „Wertegemeinschaft“ zu bilden, um einen Ausdruck zu benutzen, der auf dem Podium viel. Welch gemeinsame Werte soll eine aufgeklärte Öffentlichkeit eigentlich mit einer Sekte vertreten, die von ihren Mitgliedern bedingungslosen Gehorsam gegenüber ihrem Führer verlangt? Allein dieses Menschenbild zeigt wie weit die Ahmadiyya von den Werten einer freien, aufgeklärten Gesellschaft entfernt sind. Hier verwechseln die Befürworter des Moscheebaus Toleranz mit Permissivität ! Wohin Blindheit gegenüber totalitären Ansprüchen geführt hat, kann man an der Geschichte des letzten Jahrhunderts studieren. Nur wenn wir bereit sind, unsere emanzipatorischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte zu verteidigen, werden sie Bestand haben. Vera Lengsfeld —————————————————————————————————————————————————————————————————–- Die ipahb strebt 2. Bürgerbegehren an
Wie aus den Medien der letzten Wochen zu erfahren war, hat die BVG die Absicht die Straßenbahnlinie M2, die bisher zwischen den Haltestellen Bhf.-Friedrichstrasse (Am Kupfergraben) und der Endhaltestelle Heinersdorf (R-Rolland-Straße) verkehrt, so zu verkürzen, dass sich die neue Endhaltestelle „Am Steinberg“ befindet. Somit werden der Ortskern Heinersdorf und die angrenzenden Ortsteile von der Anbindung zur Straßenbahnlinie M2 abgeschnitten. Das kommt einer Aufkündigung der Grundversorgung der Bürger laut ÖPNV gleich. Wir denken, wer wie die BVG großzügige staatliche Subventionen bezieht, hat einen Grundversorgungsauftrag den er nicht beliebig ausdünnen kann. Die BVG hat schon im Jahr 2004 / 2005 Sparmaßnahmen in Form von Verlängerungen der Taktzeiten und somit eine Verminderung der Fahrdienstleistung vorgenommen. Der Ersatz durch den Haltepunkt „Heinersdorfer Kirche“ durch die Buslinien nach Buch kann dafür kein Ausgleich sein. Das verbleibende Gebiet ab der Haltestelle „Heinersdorfer Kirche“ wird durch die Buslinien nicht abgedeckt, was zu massiven Beschwerlichkeiten der betroffenen Bürger führen wird.
Wir halten daher ein Bürgerbegehren für zulässig und haben aus diesem Grunde am 26.06.2006 ein weiteres Bürgerbegehren beantragt. ——————————————————————————————————————————————————————————————————– Distanzierung der ipahb zum Vorfall in der Nacht zum Sonntag, dem 25.06.2006
"Am Sonntag den 25.06.2006 teilte die Journalistin Frau Kathrin Zauter der 2. Vorsitzenden der ipahb um die Mittagszeit telefonisch mit, dass in der Nacht zum Sonntag gegen 03.00 Uhr Anzeige erstattet wurde. In der Anzeige wurde mitgeteilt, dass am Schornstein in der Tiniusstraße als rechtsradikale Symbole, eine Flagge und ein Transparent angebracht worden seien. Die " Interessengemeinschaft Pankower-Heinersdorfer Bürger " (ipahb) verurteilt diesen Akt auf das Schärfste ! Die ipahb distanziert sich ausdrücklich von solchen kriminellen Machenschaften, die ipahb hat damit nichts zu tun und verwahrt sich dagegen, damit in irgendeinen Zusammenhang gebracht zu werden."
Die ipahb —————————————————————————————————————————————————————————————————— Mitteilung
Die "Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger e.V.i.G." teilt mit, dass der bisherige Vorsitzende der IPAHB Dr. Heiner Fleck den Vorsitz des Vereins auf Grund akuter gesundheitlicher Probleme nicht mehr wahrnehmen kann und sein Amt daher niederlegt. Der Vorstand und alle Mitglieder des Vereins bedauern diesen Schritt ihres bisherigen Vorsitzenden sehr ! Da die Gesundheit eines Menschen als höchstes persönliches Gut jedoch über allen anderen Befindlichkeiten steht und daher höchste Priorität geniest, dankt die IPAHB Dr. Heiner Fleck für seine bisher geleisteteTätigkeit, seine Zivilcourage und seine Integrität. Als Nachfolger im Amt des Vorsitzenden und Sprecher der IPAHB wurde Joachim Swietlik vom Vorstand gewählt und von der Mitgliederversammlung einstimmig bestätigt.
Die ipahb |
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Externe Links:
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