interessengemeinschaft pankow-heinersdorfer bürger  e.V.

 

ipahb e.V. - Tiniusstr. 9 -11 Haus 4 - 13089 Berlin  Sprechzeiten: Montags 16:00 - 19:00 Uhr

         NEIN   I

zur Ahmadiyya - Moschee

in Pankow-Heinersdorf !

„Wir sind Pankow !“

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                                                                                          Chronik


März 2006

09.03.06:
es findet eine Sitzung des Bauausschusses der Bezirksverordnetenversammlung Pankow. Auf der Tagesordnung stand ganz unauffällig

und nebenbei, der geplante Moscheebau. Bei den rund 100 anwesenden Anwohnern stößt das Vorhaben auf keinerlei Verständnis.

Durch die mangelnde Bürgerinformation des Bezirksamtes und der BVV kommt zu heftigen Protesten.

Die BVV plant daraufhin, zwischen den Heinersdorfer Bürgern und der Ahmadiyya Gemeinde zu vermitteln, eine Bürgerversammlung

soll organisiert werden.

 

Anfang März 2006 gibt die deutsche Ahmadiyya Muslim Gemeinde bekannt, daß sie beabsichtigt in Pankow-Heinersdorf eine Moschee

zu bauen. Das Gebäude soll auf einem ca. 4.700 m² großen Grundstück in der Tiniusstraße 5-8, errichtet werden.

Die Moschee soll ein Minarett und eine Halle für Vorträge und Veranstaltungen erhalten. Die Berliner Ahmadiyya-Gemeinde umfasst

ca. 180 Mitglieder und nutzt für ihre Treffen und Gebete seit 1988 ein Haus in der Reinickendorfer Meteorstraße.

... "Wir suchen die kulturelle Nähe zu anderen, das ist unsere Absicht", sagt Abdul Rehman von der Gemeinde in Berlin.
(
Berliner Zeitung, 06.03.06)

 

Die Bürger nennen so etwas aggressive Missionierung und rücksichtslose Landnahme !

 

15.03.06:

1.Treffen von Pankow-Heinersdorfer Bürgern, die sich gegen den Bau der Ahmadiyya-Moschee zusammenfinden.

Es kommt zu Vorgesprächen, die zur Gründung der "Interessengemeinschaft der Pankow-Heinersdorfer Bürger" am 12.04.06 führen.


22.03.06:
Die BVV Pankow lädt zu einer Bürgerversammlung zum geplanten Moscheebau ein.

Die Versammlung soll von Barbara John moderiert werden. Der ehemaligen Berliner Ausländerbeauftragten und dem jetzigen

Beiratsmitglied, der vom Verfassungsschutz Berlin als in Verbindung mit extremistisch eingestuften islamischen Organisation stehende

Verein, Inssan. Neben Kommunalpolitikern werden auch wieder Vertreter der Ahmadiyya Gemeinde vor Ort sein, um über das geplante

Projekt zu informieren.

30.03.06:
Die von der BVV Pankow organisierte Bürgerversammlung in Heinersdorf endet in einem
Fiasko:

Rund 1.700 Anwohner treffen gegen 19.30 Uhr am Veranstaltungsort ein, einer für diese Größenordnung viel zu kleinen Turnhalle.

Mehr als die Hälfte der Besucher findet keinen Platz und protestiert lautstark. Kurz vor 20.00 Uhr ruft die Polizei die Gäste dazu auf,

den Saal zu räumen, da die Sicherheit wegen der Überfüllung und Unruhe nicht mehr garantiert werden könne.
... 350 Stühle standen in der Turnhalle der Heinersdorfer Schule. 20 Minuten vor Beginn der Bürgerversammlung war jeder Platz besetzt,

15 Minuten vorher gab es keine Stehplätze mehr, und zu Veranstaltungsbeginn standen draußen noch immer etwa 1.000 Menschen,

die auch rein wollten, Rentner, Schüler, aber auch ein paar Glatzköpfe, dazu ein Dutzend Mannschaftswagen der Polizei und etliche

Beamte in Zivil. ...
(
Der Tagesspiegel, 01.04.06)

... "Die Atmosphäre ist hier nicht so, daß man in Ruhe Gedanken austauschen kann", sagte der Vorsitzende der Ahmadiyya Muslim

Gemeinde in Berlin, Imam Abdul Basit Tariq. ...
(
Berliner Zeitung, 31.03.06)

... Fäuste werden gereckt, geschrieen wird, Trillerpfeifen trillern; Sprechchöre melden: "Wir bleiben hier! Wir bleiben hier!"

Die Interessen der Bürger würden in diesem Land überhaupt nicht mehr vertreten; "baulich" sei die Moschee "nicht passend";

der Bürgermeister solle rauskommen! ...
(
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.04.06)

... Dann droht die Situation für einen Moment zu eskalieren. Die Vertreter der Ahmadiyya-Gemeinde müssen sich unter Polizeischutz

durch die johlende Menge kämpfen. ...
(
Die Tageszeitung, 01.04.06)

... Trotz der Proteste hält die Gemeinde der Ahmadiyya weiterhin an ihren Plänen zum Neubau einer Moschee auf dem Grundstück

an der Tiniusstraße fest. "Leider konnten wir uns noch nicht vorstellen", sagt Abdul Basit Tariq, Imam der Gemeinde. Man sei aber

zum Dialog bereit. ...
(
Die Welt, 01.04.06)

April 2006

 

01.04.06:

Die von der NPD organisierte Demonstration gegen den Moscheebau findet wie angekündigt statt, trifft jedoch auf wenig Resonanz

bei den betroffenen Anwohnern. Die rund 100 Teilnehmer rekrutieren sich fast ausschließlich aus einschlägig bekannten Mitgliedern

der rechtsradikalen Szene.

... Mit der NPD wollen offenbar auch jene Pankower nichts zu tun haben, die gegen die im Ortsteil Heinersdorf geplante Moschee

sind. … (Der Tagesspiegel, 02.04.06)

 

12.04.06

Gründung der ipahb

Auf der Gründungssitzung der ipahb wird der Vorstand und Dr. Heiner Fleck zum Vorsitzenden gewählt.


13.04.06:
Der RBB berichtet in der Sendung
"Kontraste" tendenziöz und voreingenommen über die Bürgerversammlung am 30.03.06:  RBB

21.04.06:

Die Bürgerinitiative "Interessengemeinschaft Pankow Heinersdorfer Bürger" übergibt Bezirksbürgermeister Burkhard Kleinert ein

Bürgerbegehren gegen den Moscheebau. Innerhalb von vier Wochen muss nun geprüft werden, ob dieses Begehren zulässig ist.

Die Bauvoranfrage der Gemeinde wurde vom Bauamt bereits positiv beschieden.
(
Berliner Zeitung, 22.04.06)

Der Vorsitzende des Pankower CDU-Ortsverbandes Schönhauser Allee, Karl Hennig legt nachdem bekannt wurde, das er zu DDR

Zeiten als IM "Bodo" der Stasi tätig war, sein Amt nieder. Zusätzlich kommt heraus, dass die von Hennig geleitete Organisation

„Nofitti“ zu großen Teilen von der Ahmadiyya finanziert worden sein soll. Hennig hatte öffentlich das Recht der Ahmadiyya

Gemeinde auf den Moscheebau verteidigt und sich damit gegen den CDU-Spitzenkandidaten Friedbert Pflüger und den Kreisvorstand

seiner Partei gestellt.

 

22.04.06:
Claudia Schmid, Chefin des Berliner Landesverfassungsschutzes fordert zu einer nüchternen und sachorientierten Auseinandersetzung

auf. ... "Wir schätzen die Ahmadiyya Muslim Gemeinde weder als extremistisch noch gewalttätig ein", sagte Schmid in einem Gespräch

mit der Nachrichtenagentur dpa. Die seit 1988 in Berlin ansässige Gemeinschaft sei noch nie durch aggressive Propaganda

aufgefallen. … (RBB, 22.04.06)

 

24.04.06:
Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) stellt sich hinter den geplanten Moscheebau und ermuntert die Gemeinde, gegen den

Widerstand der Bevölkerung, an ihrem Projekt festzuhalten. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens fordert Körting auf, ihre Aktion zu

überdenken und stattdessen das Gesprächsangebot der Ahmadiyya Gemeinde anzunehmen.

... Körting äußerte "große Zweifel", daß das Bürgerbegehren, welches von CDU-Spitzenkandidat Friedbert Pflüger unterstützt wird,

mit der von Grundgesetz garantierten Religionsfreiheit vereinbar sei. … (RBB, 24.04.2006)

... Zu unserer Freiheit gehört auch die Freiheit der Andersgläubigen - und deren Anspruch, sich ein Gotteshaus zu bauen. ...
(
Berliner Zeitung, 25.04.06) -

Mai 2006

03.05.06:
Zum geplanten Moscheebau der Ahmadiyya Muslim Gemeinde findet eine Sondersitzung der BVV Pankow statt. Die Fraktionen von

SPD, Linkspartei.PDS und Grünen sprechen dabei Baustadtrat Martin Federlein (CDU), der zuvor der Ahmadiyya Gemeinde den

positiven Vorbescheid für das Bauprojekt erteilt hatte, ihr Vertrauen aus. Zugleich fordert die Mehrheit der Bezirksverordneten eine

bessere Information und Aufklärung der Heinersdorfer Bürger.

... "Die BVV ist bereit, den begonnenen Dialog mit der Evangelischen Kirchengemeinde Heinersdorf, Vertretern der Bürgerinitiative

gegen den Moschee-Neubau und der muslimischen Gemeinde fortzusetzen", heißt es in dem gemeinsamen Antrag der drei

Fraktionen. … (Berliner Morgenpost, 04.05.06)

... In der BVV-Sitzung wurden Redner immer wieder durch Zwischenrufe von Gegnern des Projekts gestört.
(
Der Tagesspiegel, 04.05.06)

04.05.06:
Der Pankower CDU-Politiker Bernhard Lasinski tritt aus seiner Partei aus, nachdem er wegen seiner Teilnahme an der

NPD-Demonstration gegen den Moscheebau in die öffentliche Kritik geraten war. Lasinski hatte sich am 01. April an der von der

neonazistischen Partei organisierten Kundgebung beteiligt, war auf Grund dessen in die öffentliche Kritik und schließlich auch in

seiner eigenen Partei immer mehr unter Druck geraten. CDU-Spitzenkandidat Friedbert Pflüger hatte den Parteiausschluß Lasinskis

gefordert.

... Für den amtierenden Kreisvorsitzenden der Pankower CDU, René Stadtkewitz, ist die Teilnahme Lasinskis an einer Demonstration

der NPD ein unmöglicher Vorgang. "Das verurteile ich aufs Schärfste", sagt Stadtkewitz, der zugleich Mitglied der CDU-Fraktion im

Abgeordnetenhaus ist. ...
(
Der Tagesspiegel, 04.05.06)

.... "Wer mit der NPD zusammenarbeitet oder mit ihr demonstriert, hat in der CDU nichts verloren", sagte Pflüger.

Auch auf der Sondersitzung der Pankower Bezirksverordneten am Mittwoch hatte sich Lasinski, Schatzmeister der CDU-Ortsgruppe

Pankow-Nord, in der Nähe der im Publikum anwesenden Rechtsextremen aufgehalten. ...
(
Berliner Morgenpost, 05.05.06) --

05.05.06:
Das Bürgerbegehren der Pankower Bürgerinitiative gegen den Moscheebau wird abgelehnt. Die vom Bezirksamt Pankow um eine

juristische Bewertung gebetene Senatsinnenverwaltung beurteilte das Bürgerbegehren nach abgeschlossener Prüfung als

verfassungswidrig.
... Es verletze die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit, heißt es in einem Schreiben, daß am Montag an das Bezirksamt

Pankow gehen wird. … (Berliner Zeitung, 06.05.06)

11.05.06:
Die BVV Pankow verschickt einen Infobrief an Heinersdorfer Bürger, in dem die Anwohner über den geplanten Moscheeneubau der

Ahmadiyya Gemeinde informiert werden sollen und zugleich  nochmals die Position der Bezirksregierung erläutert wird.


...  Der Bezirk positioniert sich in dem Schreiben zu Glaubens- und Religionsfreiheit sowie zum Grundgesetz.

Aus seiner Sicht steht dem Bau einer Moschee nichts im Wege. ...
(
Berliner Zeitung, 12.05.06)


17.05.06:
Für den 20. Mai beantragt eine Privatperson eine Demonstration der "Bürgeraktion gegen Überfremdung unseres Bezirkes“.

Die Bürgerinitiative "Interessengemeinschaft Pankow-Heinersdorfer Bürger " ist an dieser Demonstration nicht beteiligt und distanziert

sich von den Veranstaltern.

Inzwischen beginnen auch die rechtsextremen Republikaner die Situation für sich zu nutzen und verteilen in Heinersdorf Handzettel

mit der Losung "Wir lassen die Kirche im Dorf und die Moschee in Istanbul".

Währenddessen bleibt die CDU Pankow bei ihrer ablehnenden Haltung zum Moscheebau und fordert in der BVV in einem Antrag,

das Bezirksamt solle der Ahmadiyya Gemeinde vom Bau abraten.

... Die CDU fische am rechtsradikalen Rand, sagte SPD-Fraktionschef Klaus Mindrup.

"Und sie verstößt mit ihrer Forderung gegen das Grundgesetz." ...
(
Berliner Zeitung, 19.05.06)

19.05.06:

Vertreter der ipahb treffen sich mit Mitarbeitern des “Grünen Netzwerkes Pankow“, einer vom Bezirksamt und der BVV unterstützten

Einrichtung zur Integration von Ausländern. Die Veranstaltung endet ohne Annäherung der gegensätzlichen Positionen.

20.05.06:
Die Demonstration der "Bürgeraktion gegen Überfremdung unseres Bezirkes" findet wie angekündigt statt, sie beginnt vor dem

Baugrundstück an der Heinersdorfer Tiniusstraße und endet vor dem Rathaus Pankow. Es beteiligen sich ca. 500 Personen.
Die Berliner Zeitung zum Moscheestreit:

Berliner Zeitung 

 

21.05.06:

Vertreter der ipahb treffen sich mit der Spitze des SPD Ortsverbandes Berlin Nord-Ost.

Wir erfahren, dass es innerhalb der SPD zum Thema des Moscheebaus sehr kontroverse Diskussionen gibt,

man sich aber grundsätzlich zum Moscheebau bekennt.


31.05.06:
Die "Interessengemeinschaft Pankow Heinersdorfer Bürger" plant ein überarbeitetes  Bürgerbegehren gegen die geplante

Ahmadiyya-Moschee und kündigt zugleich die 1.eigene Demonstration gegen das Bauprojekt an.

"Heute Abend will die Initiative mit Hilfe eines Rechtsanwaltes über drei Formulierungsvorschläge abstimmen und diese dem

Bezirksamt vorlegen. ..." (Berliner Zeitung, 31.05.06)

Juni 2006

07.06.06:
Die Bürgerinitiative "Interessengemeinschaft Pankow Heinersdorfer Bürger" veranstaltet ihre 1. Demo gegen den geplanten

Moscheebau, Die Demo wird mit etwa 3.500 Menschen ein großer Erfolg. Zeitgleich wurde von der Pankower Bürgerinitiative das neu

überarbeitete Bürgerbegehren gegen die Ahmadiyya-Moschee eingereicht (Berliner Zeitung, 08.06.06

14.06.2006:
Die Reinickendorfer BVV verurteilt mit allen anderen im Bezirksparlament vertretenen Parteien "alle Bestrebungen, die den Bau von

Gotteshäusern verfassungsgemäß agierender Religionsgemeinschaften verhindern wollen".


19.06.06:

Vertreter der ipahb treffen sich im Berliner Abgeordnetenhaus mit Herrn Lehmann, dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der

Berliner FDP und dem Imam der Ahmadiyya-Gemeinde Tariq.

Während des Gespräches erklärt sich Imam Tariq vor mehreren Zeugen bereit, auf den Bauplatz in Pankow-Heinersdorf zu

verzichten, wenn er ein Alternativ-Grundstück in Reinickendorf oder Wedding angeboten bekommt.

Diese Aussage entlarft sich später als Lüge, denn in der Veranstaltung am 05.07.06 in der Pankower Pfarrkirche widerruft

er seine Worte und beharrt auf dem Bauplatz in Pankow-Heinersdorf.

 

22.06.06:

Vertreter der ipahb treffen sich mit dem Vorsteher der BVV- Pankow  Herrn J.- H. Kirchner vom Bündnis 90/Die Grünen.

Das Gespräch endet ohne Annäherung der gegensätzlichen Standpunkte.

 

25.06.2006:
Die Feuerwehr beendet in der Nacht zum 25.06. eine illegale Aktion gegen den geplanten Moscheebau.

Die Bürgerinitiative 'Ipahb' distanziert sich ausdrücklich von dieser Aktion und ruft für den 29.06.06 zu einer weiteren Demonstration auf.

 ... "Keine Terrorzellen in Deutschland", stand auf einem Plakat, das Unbekannte an einen Schornstein gehängt hatten, der auf einem

Baugrundstück an der Tiniusstraße steht. ... Außer dem Plakat entfernte die Feuerwehr auch eine Flagge des deutschen Kaiserreichs

von dem Schornstein. … (Der Tagesspiegel, 26.06.06)

29.06.2006:

Auch die 2. Demonstration der IPAHB wird mit über 2000 Personen ein großer Erfolg !
Wie geplant findet am Abend im Pankower Stadtteil Heinersdorf eine erneute Demonstration gegen den Moscheebau statt.

Die veranstaltende Bürgerinitiative 'Ipahb' hatte sich in ihrem Aufruf ausdrücklich von extremistischen Gruppen distanziert.

Die 'Ipahb' kündigt auf der Abschlußveranstalltung an, eine Postkartenaktion unter dem Motto "Nein zur Moschee" starten zu wollen

und bittet die Bürger, diese ausgefüllt an die Bürgerinitiative zurück zu schicken, um die Karten dann alle gemeinsam an den

Bezirksbürgermeister und die BVV zu übergeben.
(
Berliner Zeitung, 30.06.06)

... Klaus Wowereit (SPD) betonte gestern im Abgeordnetenhaus, daß die andauernden Proteste einiger Moschee-Gegner nicht

hinnehmbar seien. Es gebe keine "No Go-Areas für Moscheen in Berlin", so Wowereit. … (Berliner Morgenpost, 30.06.06)

 

Die Ahmadiyya-Gemeinde hält trotz der anhaltenden Proteste der Bevölkerung an ihrem Bauvorhaben fest.

Juli 2006

05.07.2006:
Am Abend finden in der Alten Pfarrkirche in der Breiten Straße 38 eine Veranstaltung unter dem Titel " Der Himmel geht über allen auf "

"Neue Gotteshäuser in unserer Nachbarschaft" und ein so genannter interreligiöser Dialog statt. 

Die Gesprächsrunde wird auf Initiative der Evangelischen Kirchengemeinde Alt-Pankow, dem Friedenskreis Pankow, dem Evangelischen

Kirchenkreis Pankow, dem Bezirksamt Pankow sowie der Stiftung Weltethos veranstaltet. Anwesend sind Martin-Michael Passauer,

Generalsuperintendent der Evangelischen Kirche von Berlin, Imam Abdul B. Tariq, Vorsitzender der Ahmadiyya-Gemeinde und

Dr. Irene Runge alias Stasi - IM „Stefan“, die Vorsitzende des PDS- nahen „Jüdischen Kulturvereins Berlin e.V.“.

Die Veranstaltung verkommt zur Farce, da ein Dialog angekündigt worden war, dieser aber zu keinem Zeitpunkt zustande kam.

 ... Ziel sei es, so der Imam, einen konstruktiven Dialog zu allen Fragen des Lebens zu führen.

Dennoch verstehe er die Ängste der Heinersdorfer.  ...
(
Berliner Morgenpost / Die Welt, 06.07.06)
 
(
Berliner Zeitung, 06.07.06)

 ... Das Bedürfnis, mehr über die Ahmadiyyas zu erfahren, ist sehr groß. Die Veranstalter sammelten über 180 Fragen, die die Gäste auf

Zetteln notieren konnten.  ...
(
Der Tagesspiegel, 07.07.06)

 

25.07.2006

Die ipahb reicht die Unterlagen zum Start der Unterschriftensammlung für das überarbeitete Bürgerbegehren, beim Bezirksamt ein.

 

August 2006

 

02.08.2006

Die ipahb startet ihre angekündigte Postkartenaktion in einer großen Auflage. In der Aktion geht es darum, den politisch Verantwortlichen

klar zu machen, die Thematik von Moschee-Neubauten in Gebieten ohne moslemische Bevölkerung und gegen den erklärten Willen der

Bürger, bewegt weitaus mehr Menschen als die ca. 6200 Pankow-Heinersdorfer.

Neues Deutschland

 

10.08.2006

In der Nacht zum Donnerstag wird gegen 01:20 Uhr ein Brandsatz in das Haus des CDU-Abgeordneten Renè Stadtkewitz geworfen.

Der CDU Abgeordnete hatte sich öffentlich gegen die Errichtung einer Ahmadiyya-Moschee in Pankow-Heinersdorf ausgesprochen.

Nur durch Glück entgeht die Familie Stadtkewitz mit ihren beiden Kindern, diesem erbärmlichen Mordanschlag.

In London können die Sicherheitsbehörden noch in letzter Sekunde Bombenanschläge auf fast 20 Flugzeuge verhindern.

Die Ahmadiyya-Sekte stellt ungeachtet der Ereignisse dieses Tages gegen 15:20 Uhr den Bauantrag für ihre in der Tiniusstrasse

geplante Moschee.

im Original lesen

 

21.08.2006

Die BVV-Pankow tritt zu einer von der CDU einberufenen Sondersitzung zusammen.

Der Anlass ist der Gewalt androhende Demo- Aufruf der so genannten Antifa-Pankow. In einer Sondersitzung, die an Peinlichkeit nicht

mehr zu überbieten war, gelingt es der neu formierten Blockpartei, bestehend aus SPD, PDS/Die Linke und Grünen eine gemeinsame

Erklärung aller Parteien zu verhindern und gestattet es sogar, den im Sitzungssaal anwesenden Mitgliedern der so genannten ANTIFA

zu skandieren: "Nie wieder Deutschland", "Nieder mit Deutschland" und "Deutschland abschaffen".

 

22.08.2006

Das Bezirksamt Pankow lehnt auch die neu formulierte Frage des Bürgerbegehrens der ipahb gegen den Bau der Ahmadiyya-Moschee

in Pankow-Heinersdorf ab.  Die ipahb geht daraufhin in Widerspruch zur Ablehnung.

 

27.08.2006

Die so genannte ANTIFA meldet für diesen Sonntag eine Demonstration an, die zu pogromähnlichen Zuständen in Pankow-Heinersdorf

führt. Die Meldedaten der Vorstandsmitglieder der ipahb, werden über einen Lautsprecherwagen öffentlich verlesen. Bürger werden

denunziert und beschimpft.

 

September 2006

 

14.09.2006

Die ipahb veranstaltet ihre 3. Demonstration. Die Demo endet an diesem Abend nicht wie üblich vor den Pankower Rathaus, sondern

vor der Kirche Alt-Pankow. Es sprechen als Gastredner das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses René Stadtkewitz und der

Vorsitzende der ipahb, Joachim Swietlik.

 

Oktober 2006

21.10.2006
Das Genehmigungsverfahren für das Heinersdorfer Moscheebauprojekt der Ahmadiyya Muslim Gemeinde befindet sich angeblich  in der

Endphase.
... Der Bauantrag für ein Gemeindezentrum mit Moschee samt einem zwölf Meter hohen Minarett war Anfang August eingereicht worden.

Wenn er nicht grundsätzlich vom rechtsgültigen Bauvorbescheid abweicht, gilt die Genehmigung als sicher. ...
(
Berliner Morgenpost / Die Welt, 21.10.06)

November 2006

10.11.2006
Während der Bauantrag für die Moschee der Ahmadiyya Gemeinde im Bezirksamt Pankow noch auf seine endgültige Bewilligung wartet,

will die Bürgerinitiative 'Ipahb' nun auch juristisch gegen das Projekt vorgehen. Für den Fall der Bewilligung wird außerdem auch eine weitere

Demonstration angekündigt.

... Rechtsanwälte durften sich im Auftrag der Initiative im Pankower Stadtplanungsamt die Bauunterlagen der Gemeinde anschauen,

allerdings nicht als juristische Vertreter der IPAHB, sondern als Anwälte einer Eigentümergemeinschaft für ein Grundstück, das neben

dem geplanten Standort der Moschee liegt. ... (Berliner Zeitung, 10.11.06)


14.11.2006
In Heinersdorf will sich nun eine neue Anwohnerinitiative für Toleranz und die Grundsätze der Religionsfreiheit einsetzen. Die Website

der Initiative soll sich in Zukunft zu einer Plattform für Information, Diskussion und Dialog über das Moscheebauprojekt und Religion entwickeln.

Auch entsprechende Workshops und Vorträge sind geplant. Weitere Informationen finden sich im Internet unter www.heinersdorf-oeffne-dich.de.

... Die Gründungsmitglieder, darunter Künstler, Medienschaffende, Politiker und Kirchenvertreter, bekennen sich zur Religionsfreiheit und

der ungehinderten Religionsausübung. "Wir nehmen die Ängste vor bevorstehenden Veränderungen ernst. Wir stehen für einen Dialog der

unterschiedlichen Gruppen, um Ängste zu überwinden und zu einem respektvollen Miteinander beizutragen", heißt es in den Grundsätzen. ...
(
Berliner Zeitung, 14.11.06)


Dezember 2006

22.12.2006
Der Vorsitzende der Berliner Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde teilt mit, daß das Bezirksamt Pankow nach eingehender Prüfung dem Bauantrag

auf Bau einer Moschee in Heinersdorf stattgegeben hat. Die Bürgerinitiative ipahb ruft aus diesem Grunde für den 27.12.2006 zu einer

Protestveranstaltung mit anschließender Lichterkette vor dem Grundstück in der Tiniusstraße auf.

... Demnach hat der Bezirk den Bau des zweigeschossigen Hauses mitsamt zwölf Meter hohem Minarett auf dem zirka 4000 Quadratmeter

großen Areal bewilligt. Geht es nach den Vorstellungen der derzeit in Reinickendorf ansässigen Ahmadiyya, so könnte Anfang 2008 das

Gebäude von den Muslimen genutzt werden. ...
(
Berliner Morgenpost, 23.12.06)

... Der geplante Bau an der Tiniusstraße 5 könne „ohne besondere Auflagen“ erfolgen, sagte er. Jetzt stehe die Ausschreibung für das Objekt an.

Mit dem Baubeginn für das zweigeschossige Haus mit Zwölf-Meter-Minarett rechnet er für Februar.  ...
(
Der Tagesspiegel, 24.12.06)

... Es ist die erste Moschee im Osten Berlins - und sie wird vehement bekämpft. Eine Bürgerinitiative hat bereits zwei Bürgerbegehren dagegen

lanciert, die jeweils für unzulässig erklärt wurden. Die NPD fuhr auf dem Trittbrett mit und gründete flugs einen Ortsverband in Pankow.

Der CDU-Spitzenkandidat für die Berliner Wahl im vergangenen September, Friedbert Pflüger, witterte populistischen Gewinn und sprach

sich gegen das Projekt aus. Das aber stand juristisch nie in Frage - schließlich gilt in Deutschland die Religionsfreiheit auch für Muslime.  ...
(
Die Tageszeitung, 27.12.06)

... Die Moschee besteht aus zwei Etagen mit Gebetsräumen, einem zwölf Meter hohen Minarett und einer Wohnung, in der der Imam mit seiner

Familie leben wird. Auf dem Gelände werden Parkplätze für die Besucher errichtet. Die Moschee wird nach der ersten Ehefrau des Propheten

Mohammed benannt und den Namen "Khadidja-Moschee" tragen. ...
(
Berliner Zeitung, 27.12.06)

... Berlins Muslime drängen aus den Hinterhöfen. Sie wollen aus den provisorischen Gebetsräumen heraus. ...
(
Berliner Morgenpost / Die Welt, 27.12.06)

Die von der ipahb kurzfristig und über die Weihnachtsfeiertage organisierte Protestveranstaltung mit Lichterkette wird mit über 400 Teilnehmern

ein großer Erfolg. Die Bürger sind empört über den Zeitpunkt der Veröffentlichung der Baugenehmigung kurz vor Weihnachten, obwohl der

Antrag bereits am 11.12.2006 vom Baustadtrat Nelken genehmigt wurde.



Januar 2007

02.01.2007
Begleitet von lautstarken Protesten der ipahb, wird der Grundstein für die Ahmadiyya-Moschee in der Heinersdorfer Tiniusstraße gelegt.

Neben dem Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) und dem Berliner Integrationsbeauftragten Günter Piening war auch

der Kalif der Ahmadiyya-Sekte Mirza Masroor Ahmad anwesend. http://www.ipahb.de/index-Dateien/Page1098.htm

... Für den ersten Moschee-Neubau in Ostdeutschland soll heute in Pankow der Grundstein gelegt werden. Nach Angaben der

Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde soll das Bauwerk im Stadtteil Heinersdorf noch 2007 fertig gestellt werden. ...
(
Berliner Zeitung, 02.01.07)

... Die Atmosphäre bei den etwa 50 Demonstranten sei „friedlich aber stimmungsgeladen“ gewesen, sagte Polizeisprecher Marcel Kuhlmey....
(
Die Welt, 02.01.07)

... Der Berliner Integrationsbeauftragte, Günter Piening lobte dagegen bei der Grundsteinlegung die Ahmadiyya Gemeinde. "Dieser erste

Moscheebau in Ostberlin zeigt, dass die muslimischen Gemeinden endlich aus ihren Hinterhöfen herausgehen", sagte Piening. ...
(
Der Spiegel, 02.01.07)

... Hinter einem kaum übersehbaren eigenen Sicherheitsaufgebot hatten sich die Muslime der bisher im Nachbarbezirk Reinickendorf ansässigen Glaubensgemeinde auf ihrem vor einem Jahr gekauften Grundstück versammelt. ..
(
Berliner Morgenpost, 03.01.07)

... Anwesend waren auch der Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) und der Berliner Integrationsbeauftragte Günter Piening.

"Unsere Verfassung garantiert die Religionsfreiheit als Grundrecht", sagte Piening. Und zu den elementaren Grundrechten gehöre auch der

Bau eines Gotteshauses. Daher werde sich in Heinersdorf in den kommen Monaten entscheiden, "ob das Grundrecht der Religionsfreiheit

wirklich mit Leben gefüllt wird". ...
(
Die Tageszeitung, 03.01.06)

... Pankows Bürgermeister Matthias Köhne (SPD) sprach von der Hoffnung auf Toleranz und Verständigung. Köhne betonte, die

Ahmadiyya-Gemeinde sei weder kriminell noch verfassungsfeindlich und er sei froh, „dass sie sich nicht durch die im Kern fremdenfeindlichen

Proteste von ihrem Bauvorhaben hat abbringen lassen“. ...
(
Der Tagesspiegel, 03.01.07)

...Polizisten vorm Bauzaun, patrouillierende Streifen zwischen Betonmischer und Baugerüst. So könnte es aussehen, wenn eintritt, was der

Imam der Ahmadiyya Muslim Gemeinde, Abdul Basit Tariq, befürchtet - dass nämlich der Moscheebau im Pankower Ortsteil Heinersdorf

gestört wird.  ...
(
Berliner Zeitung, 03.01.07)

ZDF-
Link zur Grundsteinlegung

10.01.2006
Veröffentlichung einer Fotomontage der Bürgerinitiative 'Ipahb' im Internet, die vor einem trojanischen Pferd die Porträts von vier Pankower

Politikern und dem geistlichen Oberhaupt der Ahmadiyya zeigt. In einer Abwandlung von John Heartfields Anti-Nazi-Plakat "Millionen stehen

hinter mir" ist das Bild mit dem Slogan "Hinter uns stehen Millionen" versehen. Die Initiative "Heinersdorf öffne dich!" kündigt an, die

Moschee-Gegner der Initiative 'Ipahb' wegen Volksverhetzung anzuzeigen.

Auch der Imam der Berliner Ahmadiyya-Gemeinde prüft rechtliche Schritte gegen die Darstellung.

Das Bezirksamt Pankow beschließt, keine rechtlichen Schritte einzuleiten.

... "Mit so einem Plakat wird eine unsachliche und verschwörungstheoretische Angst vor dem Islamismus geschürt", sagt Peter Widmann vom

Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität. Das Plakat sei polemisch. "Die Gestalter sehen sich als Kämpfer gegen

die große Gefahr des Islamismus", so Widmann. Das Plakat assoziiere, mit der Moschee würden "Millionen" Muslime nach Heinersdorf strömen,

ihre Moschee sei eine Art trojanisches Pferd. ...
(
Berliner Zeitung, 06.01.07)

... Inzwischen denkt auch der Imam der Ahmadiyya Muslim Gemeinde über rechtliche Schritte nach. "Das Bild ist eine unmögliche Art der

Beleidigung. Als würden wir durch Betrug fremdes Land besiedeln", sagte Abdul Basit Tariq. ...
(
Berliner Zeitung, 10.01.07)

... Unverständnis äußert er auch darüber, dass die Darstellung nach ersten Protesten - nicht nur durch die Muslime - aus dem Netz genommen

wurde und jetzt nach drei Tagen erneut dort zu sehen ist. ...
(
Berliner Morgenpost, 11.01.07)


11.01.2007
Das Wochenmagazin Die Zeit veröffentlicht unter dem Titel "Dialog der Kulturen" ein Streitgespräch zwischen Abdul Tariq. dem Imam der

Berliner Ahmadiyya-Gemeinde und Joachim Swietlik, dem Vorsitzenden der Bürgerinitiative 'Ipahb': Link.

Februar 2007


24.02.2007:
Anhänger der NPD versammeln sich unter dem Motto "Boykottiert den Moscheebau" zu einer Protestaktion.

Die Mitglieder der Bürgerinitiative "Heinersdorf öffne dich" veranstalten eine Gegenkundgebung.

Es kommt zu keinerlei Vorkomnissen.

... Mit einer Mahnwache unter dem Motto "Boykottiert den Moscheebau" haben gestern Anhänger der NPD in Pankow gegen den geplanten

Bau eines muslimischen Gotteshauses im Stadtteil Heinersdorf protestiert. An der behördlich genehmigten Demonstration, die gegen

10.30 Uhr an der Prenzlauer Promenade Ecke Rothenbachstraße begonnen hatte, haben sich nach Polizeiangaben lediglich zehn Personen

beteiligt. … (Berliner Morgenpost, 25.02.07)

... Etwa 40 Mitglieder der Initiative "Heinersdorf öffne dich!" protestierten am Sonnabend mit einer Kundgebung gegen eine NPD-Mahnwache

an der Tiniusstraße/Prenzlauer Promenade. ...
(
Berliner Zeitung, 26.02.07)

27.02.2007:
30 Vertreter der Bürgerinitiative 'Ipahb' übergeben während einer öffentlichen Bürgersprechstunde in der „Schönhauser-Allee-Arcaden“ dem

Pankower Bezirksbürgermeister M. Köhne (SPD) 6000 Postkarten mit gegen den Moscheebau gesammelten Unterschriften.

28.02.2007:
Unter dem Titel "Es ist egal, wo wir planen. Niemand will eine Moschee." widmet sich das Hamburger Abendblatt in einem Artikel dem Berliner

Moscheestreit: Link

März 2007


14.03.2007:
Mit einer Anzeige wegen "Körperverletzung durch Freisetzung von asbestverseuchtem Abbruchstaub" erwirkt die ipahb bei der zuständigen

Aufsichtsbehörde eine Unterbrechung der Bauarbeiten.

http://www.ipahb.de/index-Dateien/Page759.htm

... Die Arbeiten würden durch die Abrissfirma auf dem Areal Tiniusstraße 5-8 entsprechend der gültigen Umwelt-, Arbeitsschutz- und

Baugesetze fortgesetzt. Auch der Abriss des Schornsteins auf dem einstigen Industrieareal werde in der kommenden Woche erfolgen.

Erst dann bestehe die notwendige Baufreiheit für den Neubau der Moschee mit einem 15 Meter hohen Minarett....
(
Berliner Morgenpost, 18.03.07)

20.03.2007:
Der Pankower Bezirksbürgermeister Matthias Köhne (SPD) äußert sich in einem Interview mit der Berliner Zeitung zum Heinersdorfer

Moscheestreit: Link Die ipahb nimmt zu den Äußerungen von Bürgermeister Köhne Stellung und stellt klar, wer die Atmosphäre wirklich

und vor allem wodurch vergiftet hat.

http://www.ipahb.de/index-Dateien/Page1259.htm

21.03.2007:
Ein auf der Moscheebaustelle der Ahmadiyya-Gemeinde abgestellter LKW gerät in Brand.

Vertreter aller Parteien die den Moscheebau unterstützen gehen von einem Brandanschlag aus,

ohne auch nur den geringsten Beweis für die Vermutung zu haben.

„Unbekannte setzen am Abend einen Lastwagen auf dem Grundstück an der Tiniusstraße in Brand.“

Die ipahb verurteilt den mutmaßlichen Brandanschlag auf das Schärfste und regt an, die Ermittlungen abzuwarten, bevor Vorverurteilungen

ausgesprochen werden.

... Gegen 19.15 Uhr alarmierte ein Anwohner Polizei und Feuerwehr, weil aus einem von mehreren Baufahrzeugen auf dem Grundstück

Flammen schlugen. Ein Kipplaster brannte, verletzt wurde niemand. Die Polizei fand Hinweise auf Brandstiftung, sagte ein Sprecher.

Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. ...
(
Der Tagesspiegel, 22.03.07)

... Nach Ansicht von Bezirksbürgermeister Köhne ist mit dem Anschlag "nun offenbar die Schwelle zur Gewalt überschritten".

Jedem müsse jetzt klar sein, "dass ein friedliches Miteinander in Heinersdorf nur auf einer konstruktiven Basis möglich ist". ...
(
Der Tagesspiegel, 22.03.07)

... Anwohner hatten das Feuer am Mittwoch gegen 19.15 Uhr entdeckt und Polizei und Feuerwehr alarmiert. Nachdem der Brand gelöscht war,

stellte sich heraus, dass das Feuer in einem Kippfahrzeug gelegt worden war. ...
(
RBB, 22.03.07)

 

 

Diese Chronik wird fortgesetzt...

               

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die ipahb informiert

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Fr. Dr. Schröter

über die Ahmadiyya

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Zitate zum Islam

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BZ-Kolumne von

Bischof Dr. Huber

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Arbeitskreis

Religiöse

Gemeinschaften

der EVK

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Spiegel - TV Filmbeitrag

der 4. DEMO

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Zeit.de - Kurzfilm

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Reden von Mitgliedern der ipahb

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Schriftverkehr

zwischen der SPD

NordOst und

Fr. Dr. Schröter

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Brief einer Bayerischen Künstlerin an Bürgermeister

K. Wowereit

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Offener Brief an

Bürgermeister

M. Köhne

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Offener Brief an

M.Köhne,

K. Lederer,

M. Widmann,

J.-H. Kirchner

und B. Kleinert

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